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Quantensprung für den Rhöner Wurstmarkt

Quantensprung für den Rhöner Wurstmarkt

Ostheim v.d. Rhön: Die Durst- und Hungerstrecke war lang. Vier Jahre konnte kein Rhöner Wurstmarkt stattfinden. Doch am zweiten Oktoberwochenende war es endlich wieder soweit – und es war, als wäre nichts gewesen, wie Michael Geier, Vater des Events, kurz und knapp zusammenfasste. 50 Aussteller aus der bayerischen, hessischen und thüringischen Rhön präsentierten sich an herbstlich geschmückten Infoständen bei weitgehend wunderbarem Wetter entlang der malerischen Marktstraße von Ostheim vor der Rhön. Kaum waren die Pforten DER deutschen Feinschmeckermesse für handwerklich erzeugte Wurst- und Schinkenspezialitäten geöffnet, strömten die Gäste in den prämierten Genussort.

Nicht auf Rekordjagd
Gut, es waren wohl mit knapp 17.000 Gästen einige Tausend Entdecker weniger als vor vier Jahren. Doch neue Rekorde waren ohnehin nicht das Ziel des Organisationskomitees in diesen Zeiten. Qualität ist oberster Maßstab, ob beim Genuss oder bei den Gästen. „Die Besucherzahl hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt.“, sagt Bürgermeister Steffen Malzer voller Freude über das rundum gelungene Großevent.

Viel Lob von allen Seiten
Es gab viel Lob für den wohl weltweit einzigartigen Rhöner Wurstmarkt: angefangen von der Schirmherrin Michaela Kaniber, MdL, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die die Veranstaltung mit dem traditionellen Wurst-Anschnitt eröffnete und deutlich länger auf der Schlemmermeile verweilte, als es das Protokoll vorgesehen hatte, über die Aussteller bis hin zu den Besucherinnen und Besuchern, die die festlich-fröhliche und friedliche Atmosphäre des Events in vollen Zügen genossen.

Wurstmarkt verjüngt sich
Was war das Besondere des diesjährigen Wurstmarkts? Deutlich mehr Familien als früher strömten über den Rhöner Wurstmarkt. Sie bezogen ihre Kinder in die Geschmacksverkostungen bewusst ein, wie Anton Koob, Obmann der Metzgerinnung Main-Rhön freudig beobachtete. Begeistert nahm das Publikum auch das frische, junge Angebot der elf neuen Aussteller an. So gab es auf dem Wurstmarkt neben dem traditionellen Angebot rund um Hausmacher Wurst und Schinken z. B. ideenreiche Burgervarianten und raffinierte Mixturen aus weltweiten Food-Trends auf Basis Rhöner Produkte. Erstmals zeigte auch der junge Schinkensommelier und Cortador Sebastian Endres Finessen des Metzgerhandwerks dem interessierten Publikum.

Fit für die Zukunft
„Wir spüren eine deutliche Qualitätssteigerung. Die neuen Aussteller, die wir vorwiegend dem Engagement der Rhön GmbH zu verdanken haben, haben uns für die Zukunft den richtigen Schub gegeben.“, betont Michael Geier, der aus dem Wurstmarkt-Team aufgrund seines Ruhestands ausscheidet. Für ihn neu im Team ist nun Julia Rösch von der Bayerischen Verwaltungsstelle des UNESCO Biosphärenreservats. So wird es auch im Organisationsteam frischen Wind geben.

 

Foto 1: Wurst-Anschnitt (von links) Eva Brockmann,Fränkische Weinkönigin, Doris Pokorny, Leiterin Bayerische Verwaltungsstelle UNESCO-Biosphärenreservat Rhön, Susanne Orf, Kommunalunternehmen Tourismus und Marketing Ostheim vor der Rhön, Sarah Jäger, Bayerische Bierkönigin, Schirmherrin Michaela Kaniber, MdL, Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Dorothee Bär, stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion für Familie und Kultur, Anton Koob, Obmann der Metzgerinnung Main-Rhön für Rhön-Grabfeld, Thomas Habermann, Landrat Rhön-Grabfeld, Bürgermeister Steffen Malzer, Anna Kochinki, Strecks Brauhaus. Foto: by Tonya Schulz

 

 

Foto. by Tonya Schulz

Hochkonzentriert und unter sorgfältiger Beobachtung von Metzgermeister Anton Koob nahm Michaela Kaniber, MdL, Schirmherrin des 11. Rhöner Wurstmarkts und Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, den traditionellen Wurst-Anschnitt zur Eröffnung der Feinschmeckermesse in Ostheim vor der Rhön vor. Foto: by Tonya Schulz

Foto: by Tonya Schulz

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Foto: by Tonya Schulz

Foto: by Tonya Schulz

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