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Singabend und Kirchenburgfest im Kirchenburgmuseum

Scherenschleifer Klaus Langenscheid mit seiner mobilen „Schleiferey“

Am Sonntag, den 1. Juli 2018 lädt das Kirchenburgmuseum Mönchsondheim zum traditionellen Kirchenburgfest ein. Von 10 bis 18 Uhr können Besucherinnen und Besucher altes Handwerk und selten gewordene Handarbeit hautnah erleben. Als Auftakt zum Kirchenburgfest veranstaltet das Museum einen Singabend am Vorabend, den 30. Juni.

 

Singabend – Auftakt zum Kirchenburgfest

Ab 20 Uhr darf am Samstag, den 30. Juni nach Herzenslust auf dem Dorfplatz unter der Leitung von Hans Heiligenthal gemeinsam aus dem Liederheft „Wirtshauslieder“ der Arbeitsgemeinschaft Fränkische Volksmusik Bezirk Unterfranken e.V. von 2010 gesungen werden. Wer bereits ein Exemplar des kleinen Wirtshausliederbuchs besitzt, darf dieses gerne mitbringen. Am Abend kann man das Büchlein für den Sonderpreis von 1,00 € erwerben. Der Eintritt am Singabend ist frei. Für kleine Speisen und Getränke ist gesorgt.

 

Altes Handwerk und seltene Handarbeit – das Kirchenburgfest

Am Sonntag, den 1. Juli darf dann wieder über altes Handwerk und seltene Handarbeit aus Zeiten vor der industriellen Massenfertigung gestaunt werden: Bürstenbinderin, Korbflechter, Polsterer, Schmied, Zimmerer und viele weitere lassen sich beim Kirchenburgfest über die Schulter schauen und geben ihr Wissen über alte Techniken preis. Feinere Arbeiten zeigen die Klöpplerinnen. Besonderer Höhepunkt in diesem Jahr ist der Scherenschleifer Klaus Langenscheid mit seiner mobilen „Schleiferey“. Gegen einen Obolus schärft er Messer und Scheren jeder Art, diese können gerne von den Besucherinnen und Besuchern mitgebracht werden. Die Vorführungen beginnen um 11 Uhr. Kinder und Erwachsene dürfen natürlich mit Hand anlegen, unter anderem Steinblöcke bearbeiten oder Seile drehen.

 

Historische Bäckerei im alten Rathaus in Betrieb

Bereits beim Bau des Rathauses von Mönchsondheim 1557 richtete man im Erdgeschoss eine Bäckerei ein und verpachtete diese. 1927 erfolgte der Umbau zu einer Gemeindebäckerei, die bis 1958 in Betrieb war und heute noch in diesem Zustand im Museum zu sehen ist. Am Kirchenburgfest nimmt das Museum die alte Bäckerei wieder in Betrieb und zeigt Nutzung und Funktion des alten Ofens. Das dabei entstehende Backgut darf natürlich erworben werden.

 

Tierische Attraktionen

Fester Bestandteil des alljährlichen Kirchenburgfestes ist auch wieder der Streichelzoo mit Kaninchen und Meerschweinchen. Zudem warten neben Kuh und Kälbchen Esel Donald und Eselin Anna auf Streicheleinheiten im Stall des historischen Gasthauses und wer Glück hat kann hier ebenfalls beobachten wie kleine Küken aus dem Ei schlüpfen.

 

Leben und Handwerk im Mittelalter

Im „Mittelalterlichen Dorf“ wird die Zeit um 1350 lebendig. Dort dürfen mittelalterliches Handwerk, eine Gewandschau, glänzende Rüstungen und eine Fechtvorführung bestaunt werden. Ein Erlebnis für die ganze Familie!

 

Kulinarisches

Auch am Kirchenburgfest sorgen die Dorfbewohner von Mönchsondheim wieder für Verköstigung mit Steaks und Bratwürsten vom Grill oder den leckeren „Kirchenburgern“ im Joghurt-Dinkel-Brötchen. Ein Salatbuffet, eine Käseauswahl und selbstgebackene Kuchen in der Kaffeestube ergänzen das Angebot und für eine Abkühlung sorgt der Eismann am Rathaus.

 

Mit dem Bocksbeutel-Express ins Museum

Am Kirchenburgfest fährt der Bocksbeutel-Express 1 um 10.00 Uhr und 12.00 Uhr ab Iphofen Bahnhof nach Mönchsondheim. Von Uffenheim aus startet die Buslinie um 10.50 und 12.50 Uhr Richtung Mönchsondheim. Vom 1. Mai bis zum 1. November kann der Bocksbeutel-Express am Wochenende und an Feiertagen für einen Besuch im Kirchenburgmuseum genutzt werden.

Mehr Informationen zum Museum gibt es unter www.kirchenburgmuseum.de.

Bild 1:Scherenschleifer Klaus Langenscheid sorgt mit seiner mobilen „Schleiferey“ für scharfe Messer und Scheren. Foto: Klaus Langenscheid___Bild 2: Bäcker Jürgen Steinmann und sein Stift Markus Boivin beleben die alte Backstube. Foto: Kirchenburgmuseum Mönchsondheim; Fotograf: Reinhard Hüßner___Museumsbader Anton Lasar und Ehefrau Ingrid sorgen bei Museumleiter Reinhard Hüßner für den letzten Schliff. ___Strohflechter Anton Zeller zeigt das Flechten mit Stroh. Fotos: Kirchenburgmuseum Mönchsondheim; Fotografin: Natalie Ungar