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Sonderführung: „Bis in den letzten Winkel

Struktur und Baustile eines typisch mainfränkischen Dorfes“

Iphofen-Mönchsondheim. Bei einer öffentlichen Sonderführung des Freilandmuseums Kirchenburg Mönchsondheim am Sonntag, 6. September 2020 von 14.00 bis 15.30 Uhr nimmt der Museumsleiter Besucher mit auf einen Spaziergang durch ein typisch mainfränkisches Dorf.

 

Mönchsondheim wurde vermutlich um 600 von den Merowinger-Franken gegründet und aufgrund seiner südlichen Lage zum Hauptort Iphofen als „Suntheim“ bezeichnet. Umgeben von Wiesen, Ackerland und Weinberg war der Ort seit jeher von landwirtschaftlicher Struktur geprägt. In der Dorfarchitektur finden sich stattliche, oft zweigeschossige und massiv aus heimischen Sandstein erbaute Wohnhäuser. Fachwerk ist noch häufig an Nebengebäuden und Scheunen zu bestaunen.

 

Im Herzen des Dorfes stehen das ehemalige Rathaus, ein wuchtiger Fachwerkbau von 1557, und die markante Kirchenburg. Beide historischen Gebäude gehören heute zum Freilandmuseum. Beim Gang durch Gassen, vorbei an Plätzen und wunderschön gestalteten Gärten erfährt man Wissenswertes über typisch mainfränkische Dorfstrukturen und verschiedene Baustile. Was ist zur Baukonstruktion einzelner Gebäude bekannt? Was hat es mit einer massiven, halbmassiven und Fachwerk-Bauweise auf sich? Warum wurden Fenster in einer bestimmten Art und Weise angeordnet? Welche Funktion haben unterschiedliche Dachneigungswinkel und welche Materialien wurden für Dacheindeckungen verwendet.

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Die Führung ist im Eintrittspreis für das Museum enthalten. Öffentliche Führungen finden während der Museumssaison (bis 29. November) an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat im Freien statt. Witterungsbedingte Absagen kurzfristig möglich. Weitere Angebote und das Hygienekonzept unter: www.kirchenburgmuseum.de

Kirchenburgmuseum Bis in den letzten Winkel: Postkarte aus Mönchsondheim um 1903 Foto: Kirchenburgmuseum Mönchsondheim