Soziale Netzwerke

  

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SPD-Kreispolitiker auf Tour- durch die „Sachs-Industrie-Geschichte“

Die politische Sommerpause nutzten die SPD Kreisrätinnen und Kreisräte für einen Besuch der Sachs-Ausstellung im Schweinfurter Ortsteil Oberndorf.

Empfangen von Horst Gandziarowski, ehrenamtlicher Ausstellungsbegleiter und ehemaliger SPD Kreisrat, erläuterte er die kurzweilige Reise durch die bewegte 120 jährige Unternehmens- und Technikgeschichte von der Gründung im Jahre 1895 bis zur Verschmelzung mit der ZF Friedrichshafen AG im Jahr 2011.

 

Wer kennt sie nicht die legendären Technikprodukte der Firma Fichtel & Sachs?

In einer ehemaligen Produktionshalle auf 850 qm ist die beeindruckende historische Entwicklung des Unternehmens Fichtel & Sachs anhand zahlreicher Exponate, faszinierenden Mitmachstationen und interaktiven Touchscreens informativ erlebbar gemacht. Auch die schillernde Familiengeschichte bleibt nicht ausgespart.

 

Die Entwicklungen der Torpedo Freilaufnabe 1903, über Wälzlager, hin zu Fahrrädern und Kleinkrafträdern, Dämpfungskomponenten, spektakulären Rennerfolgen im Zweirad- insbesondere im Motorsport, sind thematisch in übersichtlichen Abteilungen dargestellt. Anhand historischer Fotodokumente lassen sich nicht nur die Betriebsvergrößerungen - aus der Innenstadt - nachverfolgen, sondern auch die Rolle der Firmenpolitik und die Produktion von Rüstungsgütern für zwei Weltkriege.

 

Aus eigener Familientradition, wussten einige Teilnehmer zu berichten. Mit dem zusammen gesparten „Sachser“ fuhr der Vater in der Nachkriegszeit zum begehrten Arbeitsplatz nach Schweinfurt. Gerade dank frühzeitiger Arbeitnehmer Mitbestimmung fühlten sich Arbeiter und Angestellte in der großen Sachs-Familie besonders privilegiert, ebenso wegen guter Sozialeinrichtungen. Arbeitsplätze hier waren und sind heute immer noch sehr begehrt.

 

Der soziale Gedanke wird heute im 2005 gegründeten Verein – „ZF hilft.“- weiter getragen. Fraktionsvorsitzender Hartmut Bräuer bedankte sich und überreichte im Namen der SPD - Kreistagsfraktion eine großzügige Spende zur Unterstützung für das Hilfsprojekt 100 Jahre – 100 Schulen um vielfache Hoffnungslosigkeit in der Welt etwas zu lindern.

 

Es verwundert natürlich nicht, dass bei Besuchen der Sozialdemokraten in Industriebetrieben, auch das aktuelle Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ausführlich diskutiert wurde. Man war sich darüber einig, dass der große Erfolg des Unternehmens gemeinsam von einer innovativen Unternehmensführung und engagierten, fleißigen Mitarbeitern zum Wohle der Stadt und der Region Schweinfurt erreicht wurde.

Foto E. Bräuer