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Die Grenze des Machbaren ist erreicht!

15.10.2020

Corona-Regel-Wirrwarr schädigt bayerische Wirtschaft erheblich


München – Die uneinheitlichen und teilweise willkürlich angeordneten Regelungen schädigen die bayerische Wirtschaft erheblich. Sie sorgen auch für große Verunsicherung bei den Selbständigen und in der Bevölkerung. Eine vollumfängliche Beratung für die bayerischen Betriebe wird immer schwieriger und aufwendiger, der größte branchenübergreifende Mittelstandsverband in Bayern, der Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V., schlägt jetzt Alarm.

 

Dazu BDS-Hauptgeschäftsführer Michael Forster: „Die Grenze des Machbaren ist erreicht! Durch das Corona-Regel-Wirrwarr wird es immer schwieriger, unserer Mitgliedsunternehmen vollumfänglich zu informieren und zu beraten. Seit März 2020 haben wir nun nahezu drei Millionen E-Mails zum Thema Corona verschickt und unsere Mitglieder sind bestens informiert – auch wenn dies für uns große Anstrengungen bedeutet hat, immer aktuell zu sein. Jetzt ist das fast nicht mehr möglich. Die unterschiedlichen Länderregelungen sind Gift für die Beratung und den notwendigen Überblick. Sie sorgen auch nicht für Ruhe und Sicherheit, nein, sie führen dazu, dass sich ein Unternehmer mittlerweile nicht mehr sicher ist, ob er noch in die Landeshauptstadt fahren darf – ohne Konsequenzen. Er kann es schlicht nicht mehr überblicken. Der größte Beweis, wie unsinnig und verunsichernd manche Regelungen sind, ist das unsägliche Beherbergungsverbot. Wir haben derzeit Tausende von Stornierungen, die auch aufgrund der Verordnung nicht nötig wären, einfach nur aus Verunsicherung. Das ist eine Betriebsuntersagung für gebeutelte Hotelbetreiber durch die Hintertür. Ich appelliere dringend an die Ministerpräsidentenkonferenz, dies sofort zu beenden und das Beherbergungsverbot zu kassieren! Regionale Maßnahmen sind richtig, aber diese müssen bundeseinheitlich sein. Wir brauchen daher endlich nachvollziehbare und umsetzbare Regelungen, der derzeitige Flickenteppich ist eine Katastrophe!“


Von: S. Thomas/T. Perzl