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Kursschwankungen geschickt genutzt: Die „Moneyboy’s“ aus dem Celtis-Gymnasium gewinnen in Schweinfurt beim Planspiel Börse

27.01.2012

Schweinfurt - „aimbotter“ sind die Sieger der 29. Spielrunde von Planspiel Börse, das am 14. Dezember 2011 zu Ende ging. Die drei Schüler aus Obernbreit bei Würzburg nutzten die stark schwankenden Börsenkurse des vierten Quartals 2011 zu ihrem Vorteil und erzielten mit ihrer Strategie einen Depotgesamtwert in Höhe von 65.791 Euro. Damit ließen sie rund 40.000 Schülerteams europaweit hinter sich. Gleichzeitig erwirtschafteten die Schüler auch den höchsten Ertrag mit nachhaltigen Unternehmenswerten.


Die Siegerteams der Depotgesamt- und Nachhaltigkeitsbewertung werden vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband zur Bundessiegerehrung nach Berlin eingeladen. Die Erstplatzierten „aimbotter“ reisen außerdem zur europäischen Siegerehrung und treffen dort die Spitzenteams aus den anderen europäischen Ländern.

Am 25. Januar 2012 fand die lokale Siegerehrung in der Sparkasse Schweinfurt statt. Prämiert wurden die drei besten Spielgruppen im Gesamt- sowie im Nachhaltigkeitsranking. Durch die Platzierung von Teams in beiden Wertungen wurde ein Nachrückverfahren in der Bewertung des Nachhaltigkeitsertrages durchgeführt. Vorstandsvorsitzender Johannes Rieger überreichte die Siegerurkunden, Teilnahmezertifikate sowie Geldpreise an die sechs Siegerteams im Gesamtwert von 900 Euro.

Im Geschäftsgebiet der Sparkasse Schweinfurt steht das Team „Moneyboy’s“ aus dem Celtis-Gymnasium an der Spitze. Michael Ständecke und sein Team erzielten einen Depotgesamtwert von 57.590 Euro und konnten sich so in Bayern auf Platz 30 einreihen. Gleichzeitig erwirtschafteten die Schüler den höchsten Ertrag mit nachhaltigen Wertpapieren. Aufgrund dieser Doppelplatzierung konnte sich Valentin Schwind und sein Team „Starwars“ aus dem Walther-Rathenau-Gymnasium freuen. Mit einem Nachhaltigkeitsertrag in Höhe von 4.850 Euro rutsche die Spielgruppe auf Platz eins im Nachhaltigkeitsranking.

Auf Platz zwei in der Depotgesamtbewertung folgte die Spielgruppe „Börsencracks“ aus der Wilhelm-Sattler-Realschule mit einem Depotwert von 55.030 Euro. Dritter wurde die Spielgruppe „Hasselbande“ des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums mit einem Depotendstand von 54.810 €.

Mit einem Nachhaltigkeitsertrag in Höhe von 4.800 Euro konnte das Team „K-Win & Co.“ vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium auf Platz zwei aufrücken. Dritter wurde die Spielgruppe „WS Pelzl Broker“ der Wirtschaftsschule O. Pelzl, die mit nachhaltigen Wertpapieren einen Ertrag in Höhe von 4.250 Euro erwirtschafteten.

Bei Europas größtem Börsenlernspiel haben 2011 rund 45.000 Schüler- und Studententeams erfolgreich teilgenommen. Das Planspiel Börse vermittelt Wirtschaftswissen, sensibilisiert für Finanzthemen und will die Jugendlichen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld erziehen. Das Börsenspiel ist ausgezeichnet als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Das Foto zeigt von links: Margit Schubert (stellv. Schulleiterin Celtis-Gymnasium), Maximilian Markert, Tilman Baer, Benedikt Eusemann, Michael Ständecke, Felix Meyer, Simon Distler, Andreas Gundermann (Spielgruppe „Moneyboy’s“), Katja Gräbe (Wirtschaftslehrerin), Kathrin Ackermann (Spielleiterin) und Johannes Rieger (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Schweinfurt).


Von: Michael Horling