Soziale Netzwerke

  

Anzeige

Silbernes Siegel der Handwerkskammer geht an den Vossiek-Gesellen

04.02.2011

Würzburg / Schweinfurt - Am 3. Februar ehrte die Handwerkskammer für Unterfranken die erfolgreichen unterfränkischen Bundessiegerinnen und Bundessieger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks sowie des Wettbewerbs „Die gute Form im Handwerk“. Ausgezeichnet wurden sie mit dem Silbernen Siegel der Handwerkskammer für Unterfranken. Darunter war mit René Zeier auch ein junger Mann aus der Region Schweinfurt.


Mehrere Tausend junge Handwerkerinnen und Handwerker haben im vergangenen Jahr beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW), der deutschen Meisterschaft der Gesellinnen und Gesellen, mitgewirkt. Sie haben sich zunächst auf Kammer-, dann auf Landes- und schließlich auf Bundesebene gemessen. Im Rahmen einer Feierstunde am 3. Februar zeichnete die Handwerkskammer für Unterfranken 16 Bundessiegerinnen und Bundessieger des 59. Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks sowie des 22. Gestaltungswettbewerbs „Die gute Form im Handwerk“ aus. Handwerkskammer-Präsident Hugo Neugebauer würdigte in seinem Grußwort den Einsatzwillen der Junghandwerkerinnen und Junghandwerker: „Sie, liebe Bundessieger, haben Entschlossenheit gezeigt, haben sich durchgesetzt und gehören nun zu den besten Junghandwerkerinnen und Junghandwerkern in ganz Deutschland. Das ist ein Erfolg, der Sie Ihr ganzes Leben lang begleiten wird, und an den Sie immer wieder gerne denken werden.“

Der jährlich stattfindende Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks richtet sich an Junghandwerkerinnen und Junghandwerker, die im praktischen Teil ihrer Gesellenprüfung mindestens die Leistung „gut“ erbracht haben. Der Leistungswettbewerb will vor allem die Leistungsstärke der betrieblichen Ausbildung prägnant darstellen, das Ansehen von Handwerksleistungen stärken und für das Handwerk werben. Ebenso kann durch den Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks die Öffentlichkeit für die Bedeutung der Ausbildungsleistungen des Handwerks sensibilisiert und begabte Lehrlinge in ihrer beruflichen Entwicklung gefördert werden.
Erstmals wurde der  Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks im Jahr 1951 ausgetragen. Mittlerweile nehmen jedes Jahr rund 3.000 Junghandwerkerinnen und Junghandwerker am Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks teil.  Seit 1988 gibt es parallel auch den Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“. Dieser Wettbewerb hat das Ziel, Ästhetik und Kreativität in der Ausbildung stärker zu akzentuieren. Zudem soll eine breitere Öffentlichkeit auf die Bedeutung individueller Formgebung und Gestaltung im Handwerk aufmerksam gemacht werden. 

Mit sechs 1. Bundessiegern beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks und zwei 1. Bundessiegern beim Wettbewerb „Die Gute Form“ erreichte der unterfränkische Handwerkernachwuchs ein Spitzenergebnis. Grundlagen für dieses Ergebnis sind der Einsatzwille der Gesellinnen und Gesellen, aber auch das Engagement der Ausbilder. Hugo Neugebauer: „Dank und Anerkennung an die Ausbilderinnen und Ausbilder, die unsere Gesellinnen und Gesellen anleiten, sie fordern und fördern und immer ein offenes Ohr für unseren Nachwuchs haben. Ohne Sie, ohne Ihre Ausbildungsleistung, würde unser so erfolgreiches duales System nicht funktionieren. Wer in die betriebliche Ausbildung investiert, investiert auch in die eigene Zukunft!“

1. Bundessieger wurde u.a. André Sauerschell aus Knetzgau, der bei der Schwebheimer Ress-Kutschen-GmbH den Beruf des Sattlers erlernte. Unser eines Bild zeigt den Obereuerheimer René Zeier (Zweiter von rechts) neben Hugo Neugebauer (rechts) sowie seinen Ausbildern Stefan Bauer (links9 und Dietmar Beckenbauer von der Schweinfurter Vossiek GmbH & Ca. KG. Zeier lernte dort den Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers.

Auf dem Bild mit viel mehr Personen: Die Handwerkskammer für Unterfranken ehrte die erfolgreiche Handwerksjugend mit dem Silbernen Siegel. Obere Reihe von links: René Zeier (Kraftfahrzeugmechatroniker), Manuel Schwarz (Fleischer), Matthias Dornblut (Kürschner), Eugen Wilhelm (Keramiker) und Frank Weth, Geschäftsführer der Handwerkskammer. Mittlere Reihe von links: Handwerkskammer-Vizepräsident Walter Heußlein, Präsident Hugo Neugebauer, Simon Streichardt (Estrichleger), Stefan Ebner (Anlagenmechaniker für SHK-Technik), Sebastian Full (Straßenbauer), Christopher Goldhammer (Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker) und Vizepräsident Alfred Veeth. Untere Reihe von links: Kerstin Höfler (Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk), Julia Schindelmann (Friseurin), Eva-Maria Döll (Herren-Maßschneiderin) und Martin Müller (Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker). Es fehlen: Andre Sauerschell (Fahrzeugsattler), Monika Jordan (Holzblasinstrumentemacherin), Christopher Hauk (Zimmerer) und Franziska Claßen (Damen-Maßschneiderin)

Fotos: Röper


Von: Michael Horling