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Sparkassen-Mitarbeiter Sebastian Fambach spendete Leben

25.03.2011

Schweinfurt - Laut der Gesellschaft „Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS)“ erkrankt in Deutschland alle 45 Minuten ein Mensch an Leukämie - das sind etwa 11.000 Neuerkrankungen pro Jahr! Für viele Patienten ist die Übertragung von Stammzellen die einzige Heilungsmöglichkeit – doch wer kommt als Spender in Frage, wenn in der eigenen Familie niemand passt? Für Viele hängt das Leben davon ab, dass sich ein fremder Mensch dazu bereit erklärt, ihnen Stammzellen zu spenden. Aus dieser Erkenntnis hat sich der Sparkassenmitarbeiter Sebastian Fambach entschlossen, sich registrieren und typisieren zu lassen.


Im Januar 2011 schenkte der 27jährige seinem „genetischen Zwilling“ durch eine Stammzellenspende die Chance auf ein zweites Leben. Da Empfänger und Spender in den ersten zwei Jahren nach der Spende anonym bleiben, weiß Sebastian Fambach im Moment nicht, wem er das Leben gerettet hat. „Für mich war es keine Frage, zu helfen. Ich würde es sofort wieder tun“, erklärte Sebastian Fambach, der sich 2009 bei der großen Typisierungsaktion für Tobias Weigand in Schweinfurt in die DKMS aufnehmen ließ.

Hocherfreut über das menschliche Engagement ihres Mitarbeiters haben sich die Verantwortlichen der Sparkasse Schweinfurt spontan den Anliegen der DKMS angenommen. So hat die Sparkasse Sebastian Fambach nicht nur für die Stammzellspende freigestellt, sondern auch auf die Erstattung der Lohnfortzahlung verzichtet.

Im Rahmen der Spenderehrung bedankte sich Vorstandsvorsitzender Johannes Rieger bei Stammzellenspender und Sparkassenmitarbeiter Sebastian Fambach für sein Engagement und überreichte ihm die „Urkunde für außergewöhnlichen Einsatz“ der DKMS.

Informationen rund um die Gesellschaft „Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS)“ im Internet unter www.dkms.de

Das Foto zeigt von links: Vorstandsvorsitzender Johannes Rieger, Vermögensberater und Stammzellenspender Sebastian Fambach, Abteilungsleiter Vermögensmanagement Erich Kuhn.


Von: Michael Horling