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Über 39 Millionen Euro Zuschüsse als Wirtschafts-Förderung in Unterfranken in 2011

27.01.2012

Unterfranken - „Mit gut 39 Millionen € an Zuschüssen hat die Wirtschaftsförderung in Unterfranken 2011 die heimische mittelständische Wirtschaft unterstützt und damit über 2.150 Arbeitsplätze gesichert und geschaffen“, bilanziert Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer. Darin sind nicht eingerechnet die 26 zinssubventionierten Darlehen mit rund 7,8 Millionen € aus dem Bereich der Technologieförderung für innovative Maßnahmen. Die Zuschussmittel hat das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie auf der Grundlage des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushaltes bereit gestellt.


Die wesentlichen Zuschüsse im Einzelnen:
Aus Mitteln der Bayerischen Regionalen Förderprogramme für die gewerbliche Wirtschaft hat die Regierung von Unterfranken 2011 Investitionen (wie Modernisierungsmaßnahmen oder Betriebserweiterungen) von kleinen und mittleren Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung und Fremdenverkehr mit insgesamt 7,4 Millionen  € unterstützt. Die Zuschüsse wurden zum Teil als Zinszuschüsse zur Herabzinsung von Regionaldarlehen der LfA Förderbank Bayern verwendet. Das geförderte Investitionsvolumen betrug rund  67,6 Millionen €.

Im Infrastrukturbereich für den Tourismus konnten ferner aus Mitteln der Bayerischen Regionalen Förderprogramme das Tourismusinfozentrum in Schweinfurt sowie ein Schneeräumgerät für die Wanderwege im Landkreis Rhön-Grabfeld mitfinanziert werden.  

Im Rahmen der Bayerischen Breitbandinitiative hat die Regierung allein im letzten Jahr 108 unterfränkischen Kommunen rund 9,7 Millionen € bewilligt.

Rund  19,3 Millionen € hat die Regierung von Unterfranken im Zuge der Förderung von außeruniversitären Forschungsinstituten genehmigt. Die größten Einzelpositionen sind zwei Projekte des Fraunhofer Instituts für Silicatforschung (ISC) mit  3,0 Millionen € für die Errichtung eines Zentrums für Werkstoff-Kreisläufe und Werkstoff-Substitution (IWKS) und 8,0 Millionen € für das Zentrum für angewandte Elektrochemie sowie die Anfinanzierung der II. Förderperiode des Zentrums für Telematik e.V. mit  2,0 Millionen €.

Neben der direkten Wirtschaftsförderung hat die Regierung von Unterfranken im Rahmen der Förderung der beruflichen Bildung auch die Aktivitäten der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammer und anderer Berufsbildungsträger unterstützt. Dazu zählen Investitionen in die Schulungsstätten, die Durchführung von überbetrieblichen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie die Betriebsberatung und der Beauftragte für Innovation und Technologie im Handwerk. Hierfür wurden im vergangenen Jahr rund 2,1 Millionen € bereitgestellt, davon sind rund 0,3 Millionen € aus dem EFRE Fonds der EU.

Um Jugendlichen den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern und unterfränkischen Unternehmen im Hinblick auf den demografischen Wandel qualifizierte Mitarbeiter zu sichern wurden auch in 2011 rund 0,3 Millionen € für Ausbildungsplatzakquisiteure aus dem Bereich des Arbeitsmarktfonds bewilligt.


Von: Michael Horling