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Bierfest Pratovechio Stia

Italien liebt Kauzen-Bier

Das „Festa della birra“ in Pratovechio ist eines der größten Feste seiner Art in der Toscana. Mehrere tausend Italiener pilgern über die Festwoche nach Pratovechio Stia – nicht zuletzt um das gute Bier der Kauzen Bräu zu genießen.

Ochsenfurt/Pratovechio:Mehr als 15.000 Gäste besuchten vom 19. bis 29. September 2019 das Bierfest in Pratovechio, das heuer zum 29 Mal stattfand. Als Partnerstadt von Uffenheim ist es den Organisatorinnen und Organisatoren ein wichtiges Anliegen, fränkische Braukunst zu verköstigen. Brauereichef der Ochsenfurter Kauzen Bräu, Karl-Heinz Pritzl, vertrat gemeinsam mit seinem Sohn und Juniorchef Jacob die Kauzen Bräu während der Festwoche. Das einstimmige Urteil der beiden: „Ein tolles Fest, das Jahr für Jahr tausende Besucher anlockt.“ Kein Wunder sei dies, so die Ergänzung, immerhin werde nicht nur für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Bei stimmungsvoller Musik – von hart bis zart – sei für jeden Geschmack etwas dabei gewesen, so berichten die beiden weiter. „An allen Tagen herrschte eine ausgelassene, fröhliche und gleichzeitig friedliche Stimmung. Unsere Sorten Käuzle Urhell, Hefe Weissbier, Altfränkisch und das extra eingebraute Festbier fanden großen Anklang“, so Brauerei- und Juniorchef unisono. Das toskanische Bierfest erinnert ein wenig an die vielen, besonders in Bayern stattfindenden Oktoberfeste, allen voran das in München. Kulinarisch unterstrichen Haxen, Bratwurst, Bretzen und Leberkäs gemeinsam mit dem guten Bier der Kauzen Bräu die gewollte Nähe zum Oktoberfest. Die Partnerstadt von Pratovechio Stia – Uffenheim – war heuer durch eine Delegation mit dem zweiten Bürgermeister Hermann Schuch, dem ersten Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Uffenheim Heinz Schmidt und dessen Amtsvorgänger, Vorstandsmitglied Werner Seitz auf dem Fest vertreten.

 

Wie üblich wurde das Fest mit dem Anstich des ersten Festbier-Fasses eröffnet. Nocilo Caleri, erster Bürgermeister der Stadt Pratovechio Stia spielte dabei seine ganze Routine aus und benötigte trotz einiger Spritzer Bier nur wenige Schläge bis der Zapfhahn fest im Fass saß. 

Bieranstich Foto: privat