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Der Goldene Meisterbrief ist ein Zeichen für reiche Erfahrung

Würzburger Elektroinnung zeichnet langjährige Meister im Hotel Melchiorpark aus Würzburg (rm).

40 oder 50 Jahre in ein und derselben Branche – und noch dazu als Meister tätig zu sein, ist eine echte Meisterleistung, die es verdient ausgezeichnet zu werden. Aus die-sem Grund ehrte die Innung für Elektro- und Informationstechnik Würzburg kürzlich im Rahmen einer Feierstunde langjährig engagierte und verdiente Meister.

 

Unter dem Motto „Ehre deine alten Meister“ überreichte Innungsobermeister Martin Strobl zusammen mit Handwerkskammer-Präsident Walter Heußlein und Hans Auracher, Vorsitzen-der des Landesinnungsverbandes für das Bayerische Elektrohandwerk, im Hotel Melchiorpark die Goldenen Meisterbriefe an Meister, die ihre Prüfung vor 40 oder 50 Jahren abgelegt hatten.

 

Sowohl Walter Heußlein als auch Hans Auracher hoben in ihren Grußworten die Bedeutung des Meistertitels hervor und lobten die Geehrten „als Meister ihres Fachs“. „Sie werden heute für ihre Lebensleistung und ihren Einsatz, ohne den vieles nicht möglich gewesen wäre, aus-gezeichnet“, betonte Heußlein. Ein besonderes Wort des Dankes gab es auch für die Ehepart-ner und Familienangehörigen der Jubilare. Denn diese sind es oftmals, die dem Partner den Rücken freihalten und mit Rat und Tat zur Seite stehen, so der HWK-Präsident. Zusammen-fassend nannte er das Elektrohandwerk ein Paradehandwerk, denn kein Handwerk ist so modern wie das Elektrohandwerk und erfordere eine so konsequente Weiterbildung!

 

Auch Hans Auracher lobte die Elektroinnung als eine sehr moderne Innung, die permanent mit der Zeit gehen müsse. „Sie haben 40 oder 50 Jahre durchgehalten und sind als Meister Vorbild für sehr viele geworden!“ Ferner bezeichnete er den Meistertitel als sehr imageträchtig und gerade für alle jene besonders wichtig, die ein eigenes Unternehmen gründen wollen. Nach-dem 2004 bei der Novellierung der Handwerksordnung für 53 Gewerke der Meisterzwang weggefallen sei, wolle man aktuell wieder einige Berufe in die Meisterpflicht zurückführen. In diesem Zusammenhang berichtete der Landesinnungsverbandsvorsitzende, dass man in der Elektroinnung gerade die Ausbildungsberufe umbaue, um noch flexibler auf die komplexen Anforderungen der Zeit reagieren zu können.

 

Bei der Übergabe der „Goldenen Meisterbriefe“ betonten Strobl, Heußlein und Auracher: „Der Goldene Meisterbrief ist kein Zeichen für Alter, sondern ein Zeichen für reiche Erfahrung!“ 

  • Ditterich Walter (Helmstadt)
  • Fink Helmut (Mainbernheim)
  • Golla Georg (Zell)
  • Kistner Reinhard (Aura im Sinngrund)
  • Krämer Richard (Wiesentheid)
  • Krug Gerold (Würzburg)
  • Lauer Roderich Eibelstadt)
  • Laws Joachim (Karlstadt)
  • Meyer Roland (Willanzheim)
  • Pfister Josef (Eußenheim-Obersfeld)

Goldene Meisterbriefe für 50 Jahre

  • Arntz Günter (Veitshöchheim)
  • Bremberg Heinz-Dieter (Kleinrinderfeld)
  • Hofmann Heinz (Kitzingen)
  • Komenda Peter (Würzburg)
  • Ringelmann Bruno (Würzburg)
  • Sauer Heinz (Würzburg)
  • Senfleben Heinz (Kreuzwertheim)
  • Schäfer Alfred (Würzburg) S
  • tradtner Wilhelm (Eibelstadt)
  • Wähner Hermann (Würzburg)
  • Zorn Burkhard (Remlingen)

 

Innungsobermeister Martin Strobl (r.), Handwerkskammer-Präsident Walter Heußlein (hinten r.) und Landesinnungsverbandsvorsitzender Hans Auracher (hinten 3.v.r.) überreichten die Goldenen Meisterbriefe für 40 Jahre.___Innungsobermeister Martin Strobl (r.), Handwerkskammer-Präsident Walter Heußlein (2. Reihe r.) und Landesinnungsverbandsvorsitzender Hans Auracher (3. Reihe 2.v.r.) überreichten die Goldenen Meisterbriefe für 50 Jahre. Fotos: Rudi Merkl