Würzburg: Gelesen in den Spitzenlagen des Staatlichen Hofkellers Würzburg. Ein Silvaner, geprägt von Aromen heimischen Steinobsts. Abgefüllt in Bocksbeutel, die sich als Sammlerstücke eignen. Das und mehr kennzeichnet den neuen UniWein. Thilo Heuft, Leiter des Staatlichen Hofkellers, und UniversitätspräsidentPaul Pauli stellten den 2025er-Tropfen jetzt der Öffentlichkeit vor.
„Mit dem UniWein haben wir 2024 gemeinsam mit dem Staatlichen Hofkeller eine neue Tradition begründet: eine jährlich erscheinende, limitierte Sammler-Edition, die weit mehr ist als ein gutes Glas fränkischen Silvaners“, so UniversitätspräsidentPaul Pauli.
Jede Edition des UniWeins zeigt auf dem Etikett ein bedeutendes Bauwerk der Universität. Diesmal ist das 1898 erbaute Universitätsgebäude am Wittelsbacherplatz an der Reihe; auf den Flaschen der ersten Edition waren Alte Universität und Neubaukirche abgebildet.
Universität besaß eigene Weingärten
Der UniWein steht für eine Verbindung, die in Würzburg tief verwurzelt ist – die Verbindung von Wissenschaft, Stadt und Weinkultur. „Die Universität besaß früher eigene Weinberge und besoldete ihre Professoren teils auch mit Wein“, wie Präsident Pauli sagte.
Der historische Hintergrund: Um seine Hochschule finanziell abzusichern, stattete FürstbischofJulius Echter von Mespelbrunn die Universität ab 1582 auch mit Grundbesitz aus. Neben Wiesen, Feldern und Wäldern waren darunter auch Weinberge und Weingärten.
1814 übernahm der bayerische Staat das Würzburger Gebiet und entzog der Universität rasch ihre Herrschaftsrechte. Der stark zersplitterte Grund- und Güterbesitz der Uni wurde 1821 durch einen umfassenden Tausch mit dem Staat bereinigt. Dabei verlor die Universität all ihre Weingärten.
Wo es den UniWein gibt
Erhältlich ist der neue UniWein im Uni-Shop (https://unishop.uni-wuerzburg-gmbh.de/wein/) der Universität Würzburg GmbH sowie in der Vinothek und im Online-Shop des Staatlichen Hofkellers (https://www.hofkeller.de/2025-UniWein-Silvaner-trocken-VDP.GUTSWEIN/00180175-25-01-UN).


