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Die Zukunft wartet

Nach einjähriger Ausbildung überreichte die Berufsfachschule für Pflege vergangenen Montag ihren frisch examinierten Krankenpflegehelferinnen und –helfern die Examensurkunden.

SCHWEINFURT - „Besonders und außergewöhnlich“ – diese beiden Adjektive sind bei der Zeugnisvergabe, die pandemiebedingt im Freien und ohne Begleitpersonen stattfand, häufiger gefallen.

 

Isabelle Kister, die stellvertretende Schulleiterin freute sich, dass sie die Absolventen/Absolventinnen, die Ihre Ausbildung unter Corona-Bedingungen gestartet und beendet haben, in Präsenz verabschieden durfte.

 

Mehr als 75 % der theoretischen Ausbildung hatte der Kurs vor dem Bildschirm verbracht, selbst die praktische Abschlussprüfung wurde im Skills Lab (Simulation von realitätsnahen Bedingungen aus dem Pflegealltag) abgelegt, erläuterte Bezugslehrer Sebastian Bender. Johanna Spies, ebenfalls Bezugslehrerin, freute sich vor allem darüber, dass es dem Kurs trotz der spärlichen Präsenz gelungen war, einen einzigartigen Zusammenhalt zu schaffen und sich gegenseitig zu unterstützen. Besondere Anerkennung zollte sie den Nicht-Muttersprachlern für ihren Abschluss, da auf Grund des Distanzunterrichts der Sprache noch eine deutlich höhere Bedeutung zukam als üblich.

 

Georg Kaufmann, pflegerische Leitung am Leopoldina-Krankenhaus bestärkte die Absolventen in ihrer Berufswahl: „Sie sind den richtigen Schritt gegangen. Bauen Sie jetzt auf Ihre Leistung auf, Sie können stolz auf sich sein!“. Auch Dominik Greim, stellvertretende Pflegedienstleitung der Haßberg-Kliniken gab den ehemaligen Schülerinnen und Schülern neben seinen Glückwünschen noch einen Rat mit auf ihren weiteren Lebensweg: „Bleiben Sie couragiert und sprechen Sie Dinge offen an, denn nur so kann sich auch ihr Arbeitgeber weiterentwickeln!“.

 

Von den Absolventen werden 5 die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft anschließen, 7 bleiben ihrem Ausbildungsbetrieb erhalten.