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Große Weine aus Bürgstadt: Paul Fürst für sein Lebenswerk ausgezeichnet

Heidelberg - Bürgstadt: Denkt man an Spätburgunder und Deutschland kommt vielen Weinfreunden spontan Paul Fürst in den Sinn. Wie kein anderer steht er für feinen Pinot Noir, der es mit den Besten in Burgund aufnehmen kann, die Lagen seiner großen Weine sind heute jedem ein Begriff: Centgrafenberg, Hundsrück oder Schlossberg. Und doch wird man Paul Fürst damit nicht gerecht, denn auch mit Chardonnay, Weißburgunder und Riesling gehört er ebenfalls zur Spitze. Für diese Leistung erhält Paul Fürst nun vom renommierten Eichelmann-Weinführer den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

 

Was Paul Fürst zusammen mit Ehefrau Monika aufgebaut hat, wie er deutschem Spätburgunder zu internationalem Renommee verholfen hat, kann nicht genug gewürdigt werden. Allein ihnen ist es zu verdanken, dass der Centgrafenberg und der Hundsrück in Bürgstadt allen Weinkennern in Deutschland ein Begriff sind, und auch beim Schlossberg in Klingenberg sind sie die Vorreiter für dessen Renaissance. Aber nicht nur für große Weine wird Paul Fürst gewürdigt, sondern auch dafür, dass er sein Wissen weitergegeben hat, nicht nur an Sohn Sebastian, sondern auch an viele Lehrlinge und Praktikanten. "Verkostet man von einem unbekanntem jungen Winzer feinen Pinot Noir, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieser Winzer bei Paul Fürst war", erklärt Herausgeber Gerhard Eichelmann und bezeichnet Paul Fürst als einen der wichtigsten "Infektionsherde für hervorragenden Pinot" in Deutschland.

 

Eine weitere Auszeichnung hat der Eichelmann-Weinführer nach Franken vergeben: Laura Burkhardt und Sebastian Schür und ihr SekthausBurkhardtSchür werden für die beste deutsche Sektkollektion geehrt.

 

Franken ist eine dynamische Weinbauregion. In der 21. Ausgabe des Eichelmann werden 123 Weingüter aus Franken vorgestellt, darunter 8 neueWeingüter. Der Eichelmann, das Standardwerk für deutschen Wein, stellt in der neuen Ausgabe insgesamt 965 deutsche Weingüter und 11.000 Weine vor.

Von links: Gerhard Eichelmann, Paul Fürst, Foto: by Mondo Heidelberg