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Kulanzzeit bis nach Ostern

Ordnungsgeldverfahren bei verspäteter Offenlegung von Jahresabschlüssen

  WÜRZBURG/MAINFRANKEN –Ordnungsgeldverfahren gegen Unternehmen, deren gesetzliche Frist zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen für das Geschäftsjahr mit dem Bilanzstichtag 31.12.2019 am 31.12.2020 geendet hat, können erst nach den Osterfeiertagen eingeleitet werden. Dies soll auch für Betriebe gelten, deren gesetzliche Frist zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen im ersten Quartal 2021 abläuft. Darauf weist die IHK Würzburg-Schweinfurt hin.

 

Nach §325 HGB müssen veröffentlichungspflichtige Unternehmen die Offenlegung innerhalb eines Jahres nach dem Bilanzstichtag vornehmen. Für den Bilanzstichtag auf den 31.12.2019 endete demnach die Offenlegungsfrist am 31.12.2020. Diese Frist wird zwar seitens des Bundesamtes für Justiz (BfJ) formal nicht verlängert – jedoch sollen Ordnungsgeldverfahren nach §335 HGB erst nach den Osterfeiertagen erfolgen, um die pandemiebedingten Erschwernisse der Unternehmen zu berücksichtigen.

 

Weitere Informationen auf der Homepage des BfJ: www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Ordnungs_Bussgeld_Vollstreckung/Jahresabschluesse/Jahresabschluesse_node

 

Information: Sonja Weigel, IHK, Tel. 0931 4194-322, E-Mail sonja.weigel@wuerzburg.ihk.de oder im Internet unter www.wuerzburg.ihk.de