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Mit einer soliden Ausbildung im Elektro-Handwerk stehen alle Wege offen

Über 500 Besucher beim Elektro-Branchentag auf der Würzburger Landesgartenschau

Würzburg (rm). Kaum jemand kann sich heute noch vorstellen, dass Strom in unseren Häusern und Wohnungen nicht immer selbstverständlich war. Wir sind verwöhnt und sind es gewohnt, dass sich auf Knopfdruck das Garagentor öffnet oder von unterwegs über Smarttechnik die Heizung aktiviert und die Rollläden geöffnet oder geschlossen werden. Dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt, sorgen die Experten des Elektrohandwerks.

 

„Doch es nicht immer einfach, überall sofort helfen zu können, wenn´s mal zwickt“, betont Innungs-Obermeister Martin Strobl aus Rottendorf. Denn wie in vielen anderen Branchen gehört bei der Elektroinnung der Fachkräftemangel längst zum Alltag. „Händeringend suchen wir Nachwuchs für unsere Betriebe“, so Strobl weiter.

 

Aus diesem Grund hatte die Elektroinnung nun die Gelegenheit beim Schopf gepackt und in der vergangenen Woche zu einem „Branchentag Elektro“ an den Stand der Kreishandwerkerschaft auf dem Würzburger Landesgartenschaugelände eingeladen. „Mit dieser Aktion wollten wir zum einen auf den allgemeinen Fachkräftemangel hinweisen und zum anderen aufzeigen, wie vielfältig und zukunftsorientiert elektrotechnische Berufe sein können“, berichtet der Obermeister. Außerdem wird das Handwerk in unserer Gesellschaft immer noch unterschätzt. Manchmal scheint es, dass ohne Studium überhaupt nichts mehr geht. Aber gerade das Gegen-teil ist der Fall. „Nach einer soliden Ausbildung im Handwerk können unsere Azubis den Meister machen und damit stehen ihnen alle Wege offen“, so Martin Strobl. Und wenn es dann noch ein Studium sein soll, kann man das mit dem Meistertitel auch noch machen!

 

Alles in allem waren die Vertreter der Elektroinnung mit ihrem Branchentag recht zufrieden. Innungsobermeister Martin Strobl spricht in diesem Zusammenhang von etwas über 500 Besuchern, die sich - über den ganzen Tag verteilt – über das Elektrohandwerk informierten. „Da waren schon einige erfolgsversprechende und potenzielle Kandidaten für unser Handwerk dabei“, fasst Strobl den Aktionstag zusammen.

Wie abwechslungsreich das Elektrohandwerk sein kann ließen sich (v.l.) HWK-Hauptgeschäftsführer Ludwig Paul, Kreishandwerksmeister Josef Hofmann, Elektro-Obermeister Martin Strobl und HWK-Präsident Walter Heußlein am Branchentag von Ausbilder Sven Wagner vorführen. Foto: Rudi Merkl