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Mit Feuer und Flamme für das Handwerk

Kreishandwerkerschaft begeisterte auf der Gartenschau für das Handwerk und seine Berufe

Würzburg (rm) - Vom 12. April bis 7. Oktober 2018 stand der Stadtteil Hubland Nord unter dem Motto "Wo die Ideen wachsen" ganz im Zeichen der Würzburger Landesgartenschau. Viele Ideen wuchsen dabei auch am Stand der Kreishandwerkerschaft, die mit zahlreichen Aktionen und Attraktionen für das Handwerk begeisterte und dieses, abseits vom verstaubten Image, ins rechte Licht rückte.

 

An 179 Tagen kamen knapp 700.000 Besucher auf die Landesgartenschau. Viele von ihnen fanden auch den Weg zum Stand der Kreishandwerkerschaft im Bereich der Wissensgärten. Dort präsentierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedensten Innungsbetriebe in unzähligen ehrenamtlichen Stunden und mit viel Herzblut das Handwerk und seine Gewerke. "Bei uns gab es nicht nur Informationen zu den einzelnen Gewerken und ihren Berufen, sondern auch Aktionen zum Mitmachen", betont Kreishandwerksmeister JosefHofmann. So nutzten viele die Gelegenheit, z.B. vorgestanzte Metallblumen zu gestalten, Handylautsprecher zu bauen, personifizierte HandschmeichlerinHerzform zu gestalten oder einen Schaltkreis aufzubauen. Aber auch Aktionen, wie die Brotverkostung der Bäckerinnung oder die absolut professionellen Modenschauen des Bekleidungshandwerks, riefen unzählige Besucher auf den Plan. "Wir sind ganz bewusst auf die Landesgartenschau gegangen, um mit Jugendlichen, aber auch mit Eltern und Großeltern ins Gespräch zu kommen", so Josef Hofmann und Detlef Lurz, bei denen die organisatorischen Fäden für den Landesgartenschau-Stand zusammenliefen. "Wir wollten aktiv etwas gegen den Fachkräftemangel tun und dabei zeigen, wie attraktiv und technisch herausfordernd unser Handwerk ist!

 

Viele junge Besucher, die mit ihren Schulen auf die Landesgartenschau gekommen waren, konnten am Stand der Kreishandwerkerschaft Würzburg feststellen, dass es nicht immer unbedingt ein Studium sein muss und dass eine solide Ausbildung im Handwerk der erfolgreiche Start für eine berufliche zukunftsorientierte Karriere sein kann. "Wir konnten bei den Jugendlichen oftmals die Begeisterung für das Handwerk entfachen", betonte Hofmann. Und gerade diese Begeisterung, die wir in den Gesprächen und Kontakten mit den Jugendlichen gespürt haben, dürfen wir nicht einfach verpuffen lassen! Deshalb müssen wir am Ball bleiben, sind sich Hofmann und seine Kollegen aus den verschiedenen Innungen sicher, die Kontakte zu den Schulen nutzen und weiterhin mit viel Engagement für das Handwerk sensibilisieren und begeistern. Auch wenn es nicht immer ganz einfach und oftmals viel persönliches Engagement nötig war, hat es sich gelohnt! "In rund 25 Wochen ist es uns gelungen, das Handwerk ins rechte Licht zu rücken und aufzuzeigen, wie attraktiv das Handwerk ist", bringt es Kreishandwerksmeister Josef Hofmann auf den Punkt.

Foto: Rudi Merkl