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Region Schweinfurt von Covid-19-Erkrankungen stark betroffen

Schweinfurt: Die Corona-Pandemie hat die Arbeitnehmer im Stadt und Landkreis Schweinfurt besonders erwischt: So waren bis Ende August dieses Jahres wegen einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion 192 AOK-versicherte Beschäftigte krankgeschrieben. Dies zeigt eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). "Mit einer Arbeitsunfähigkeitsquote von 0,68 Prozent lagen Stadt und Landkreis Schweinfurt zusammen leicht über dem bayerischen Durchschnitt von 0,60 Prozent", so Lothar Zachmann von der Pressestelle der AOK in Schweinfurt.

 

Die Arbeitsunfähigkeitsquote beschreibt dabei den Anteil der erwerbstätigen AOK-Mitglieder aus der Region, die wegen Covid-19 krankgeschrieben waren. Die meisten AU-Meldungen wegen einer Covid-19-Erkrankung gingen bei der AOK im April mit 0,37 Prozent für den Landkreis Schweinfurt und 0,58 Prozent für die Stadt Schweinfurt ein. Zum Vergleich: Im August waren daran 0,06 Prozent der Beschäftigten in Stadt und Landkreis Schweinfurt erkrankt.

 

Keine Entwarnung

Im April gab es zwar mit insgesamt 114 die meisten Covid-19-Fälle, in der Fehlzeitenstatistik insgesamt machte sich Corona jedoch nicht bemerkbar. Die Arbeitsunfähigkeitszahlen für die Region Schweinfurt lagen in etwa auf dem Niveau von April 2019. Aufgrund einer gestiegenen Zahl von Atemwegserkrankungen verzeichnete die Region den höchsten Krankenstand im März: Mit einem Wert von 7,52 Prozent im Landkreis und 7,58 in der Stadt lag er deutlich höher als im März des Vorjahres mit 6,0 Prozent. Von Mai bis August sanken die Krankenstände jedoch merklich unter diejenigen der entsprechenden Vorjahresmonate. "Angesichts aktuell steigender Infektionszahlen - und weil der Winter vor der Tür steht - sind diese Zahlen jedoch kein Anlass zur Entwarnung", betont Lothar Zachmann.