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Uhl lädt 40 FH-Studenten zu Betriebsbesichtigung ein

Studenten des Studiengangs Architektur / Bauingenieurwesen nehmen auf Einladung der Uhl GmbH & Co. Stahl- und Metallbau KG an Betriebsführung teil

Würzburg.Was macht ein Hallen- und Fassadenbauer wie Uhl? Wie werden Projektaufträge in der täglichen Praxis abgewickelt? Und welche Ausbildungsberufe werden dort geboten? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt einer Betriebsbesichtigung von Studenten der Fachhochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg am 11. Oktober. Eingeladen hatte die Firma Uhl GmbH & Co. Stahl- und Metallbau KG etwa 40 Studenten des Studiengangs Architektur / Bauingenieurwesen (7. Semester) sowie Professor Dr.-Ing. Bidmon.

Thomas Schneider, zuständig für Finanzen und Personal beim Familienunternehmen, sowie Cousin Felix Schneider, Projektleiter für Hallen- und Stahlbau, gewährten ihren jungen Besuchern einen zweieinhalbstündigen Einblick in die Produktionshallen und erläuterten dabei die jeweiligen Fertigungsprozesse im Stahl- und Metallbau. Begleitet wurden die beiden von Prokurist Rudolf Hehrlein und Thomas Hinkel.

 

Großes Interesse weckte bei den Studenten der Beschaffungs- und Produktionsvorgang, den diese beim Rundgang durch die Hallen hautnah erlebten. Eine wichtige Erkenntnis: Bei Uhl wird fast ausschließlich projektbezogen gearbeitet und produziert. Angesichts der sehr guten Auftragslage stellte ein Student die Frage, ob denn in Mehrschicht-Betrieb gearbeitet werde, was Thomas Schneider zur Überraschung mancher Studenten verneinte. Die nächste Erkenntnis für die zukünftigen Architekten: Einen großen Lagerbestand gibt es bei Uhl nicht. Denn im Lager befinden sich beinahe nur Kleinteile aus Stahl und Metall, die oft – unabhängig vom jeweiligen Auftrag – gebraucht werden.

 

Uhl auch für Architekten als Arbeitgeber interessant

Nach der Unternehmenspräsentation lud die Führungsriege von Uhl die Studenten zur Fragerunde ein, welche diese mit viel Interesse nutzten.

 

Die Pläne für die Zukunft liegen bereits in der Schublade. So plane man in den nächsten Jahren, die Fertigung zu vergrößern. Während man 1995 beim damaligen Neubau noch viele Kapazitäten freihatte, stößt man 23 Jahre später (wieder) an die eigenen Grenzen. Geschuldet ist das auch der aktuell sehr guten Auftragslage. Hauptsächlich im Wareneingang und Ausgang im Stahlbau müsse mehr Platz geschaffen werden, ebenso seien mehr überdachte Lagerflächen nötig, meinte Thomas Schneider.

 

Großes Interesse weckte das Thema „Ausbildung“ bei den Studenten: Uhl bietet jungen Menschen zwei Ausbildungsberufe an: Einmal die Ausbildung zum Metallbauer, zweitens die zum technischen Systemplaner. Aktuell beschäftigt der Familienbetrieb insgesamt neun Auszubildende, davon vier neue Metallbauer im 1. Lehrjahr. Thomas Schneider machte bei der Fragerunde kein Geheimnis daraus, dass man „sehr stolz“ sei auf die traditionell gute Ausbildungsquote bei Uhl.

 

Gefragt wurde die Betriebsleitung auch danach, wie viele Architekten bereits bei Uhl angestellt seien. Die Antwort war überraschend für so manchen FH-Gast: „Bisher keine“, erwiderte Thomas Schneider. „Es gibt einige Bauingenieure, aber auch Architekten wüssten wir mittlerweile gut einzusetzen“.

 

Kurzporträt Uhl Stahlbau GmbH & Co. 

Stand: 24. April 2018

"Arbeite schnell, gut und günstig!" Das Motto des Firmengründers Anton Uhl gilt auch heute noch. Aus der einstigen Schlosserei in der Würzburger Innenstadt von 1870 hat die Nachfolgerfamilie Schneider ein modernes und leistungsfähiges Unternehmen mit derzeit knapp 100 Mitarbeitern aufgebaut. Heute umfasst das Tätigkeitsfeld der Uhl GmbH & Co. Stahl- und Metallbau KG mit Sitz im Würzburger Gewerbegebiet Ost die Bereiche Hallenbau, Stahlbau, Aluminiumfenster und -türen sowie Fassaden aus Aluminium und Glas.

 

Zum Leistungsspektrum beim Stahl- und Hallenbau gehören die gesamte Planung, die Vermessung sowie die damit verbundenen Nachweise, ebenso die statische Berechnung, selbstverständlich unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben wie EnEV + EEWärmeG, Brandschutz und Schallschutz. Daneben verantwortet der Familienbetrieb die Ausführungspläne für Werkstatt und Montage. Die Werkstattfertigung in den eigenen Produktionshallen sowie die Montage der Hallen- und Stahlbauteile gehören ebenso zum Angebot.

 

Die zweite Säule des Portfolios bildet der Metallbau. Uhl fertigt und installiert Fassaden und Bauelemente. Neben hochwertigen Fenstern und Türen zählen dazu Speziallösungen wie Haus- und Brandschutztüren sowie Hebeschiebetüren, Faltschiebeanlagen u.v.m. Ein Kundendienst mit mittlerweile acht eigenen Monteuren rundet das Angebot im Bereich Fenster- und Fassadenbau ab.

 

Der Nutzen für den Kunden ist groß: Dieser erhält viele Leistungen aus einer Hand. Weil Uhl sehr breit aufgestellt ist, hebt sich das Unternehmen oft von Mitbewerbern ab und kann daher am Markt punkten. Denn das gleichzeitige Angebot „Stahl- und Metallbau“ kommt in der Branche selten vor.

 

Zum Selbstbild des Familienunternehmens gehören eine hohe Innovationskraft sowie eine moderne Ausstattung der technischen Anlagen. Typisch für die Würzburger ist eine bodenständige und realistische Geschäftspolitik: So wägt die Geschäftsleitung um die Geschäftsführer Heribert und Johannes Schneider, Risiken bei der strategischen und operativen Unternehmensplanung sorgfältig ab, ohne die selbst gesteckten ehrgeizigen Ziele aus den Augen zu verlieren.

 

Zugleich legt der Stahl- und Metallbauer großen Wert auf gut qualifizierte Auszubildende und innerbetriebliche Fortbildung. Mit Qualitätsbewusstsein, Fortschritt und sozialer Verantwortung insbesondere gegenüber den Beschäftigten präsentiert sich Uhl als attraktiver Arbeitgeber und pflegt gute Beziehungen und Kooperationen mit seinen Kunden bzw. Lieferanten.

Bild 1: Thomas Schneider und Felix Schneider gewährten den FH-Studenten einen umfangreichen Einblick in ihren Betrieb.___Bild 2: Rudolf Hehrlein erläutert Studenten einen Produktionsvorgang. Foto: Uhl GmbH & Co. Stahl- und Metallbau KG