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125 Jahre Einsichten

Stadt Würzburg feiert Röntgen auf der Mainfranken Messe

„Ich schickte einen Strom durch die Röhre und bemerkte quer über das Papier eine eigentümliche schwarze Linie! Bald war jeder Zweifel ausgeschlossen. Es kamen ‚Strahlen‘ von der Röhre, welche eine lumineszierende Wirkung auf den Schirm ausübten…“ Mit diesen wenigen Worten hatte Conrad Wilhelm Röntgen eine der größten Entdeckungen beschrieben, die ihm den ersten Nobelpreis für Physik einbrachte. Im damaligen Physikalischen Institut der Universität Würzburg im Jahr 1895 hatte er durch reinen Zufall eine bahnbrechende Entdeckung gemacht: die Röntgenstrahlen, denen auch heute noch eine wichtige Rolle in der Diagnostik zukommt. Im kommenden Jahr liegt die Entdeckung der Röntgenstrahlen 125 Jahre zurück und Würzburg leitet mit einer eigenen Ausstellungsfläche in Halle 1 auf der Mainfranken Messe eine Veranstaltungsreihe ein, die im Jubiläumsjahr 2020 zu sehen sein wird.

Doch nicht nur diese Ausstellungsfläche alleine widmet sich der großartigen Entdeckung: Viele Stände feiern Röntgen: Am Stand des Jugend-, Familien- und Sozialreferats steht eine „geröntgte Familie“, die Uni mit dem MIND-Center zeigt Röntgenansichten, in einem Röntgentunnel wird das Farbspektrum der Strahlen deutlich und ein Röntgenmemory führt durch die Halle. Außerdem kommen Informationen über das Leben des Physikers und der Entstehung und Eigenschaften der x-Rays nicht zu kurz. Spielerisch und intelligent zieht sich das Motto durch die Halle und führt – bildmotivisch angelehnt – auch zum Stand des städtischen Fachbereichs Personal, wo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht werden, deren Herz für Würzburg schlägt.

Die Mainfranken Messe hat noch bis 6. Oktober täglich von 9:30 bis 18 Uhr geöffnet. www.wuerzburg.de/mfm. Fotos: Claudia Lother

Fotos: Claudia Lother