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29. Verlegung von Stolpersteinen in Würzburg am 19.3.2021

WÜRZBURG - Um 9.00 Uhr wurden gestern 40 Stolpersteine enthüllt, die das Tiefbauamt vorher schon verlegt hatte. Bürgermeisterin Judith Jörg sowie der Präsident des Zentralrates der Juden sprachen Grußworte, die die besonders sorgfältige Vorbereitung und die jeweils unterschiedliche Gestaltung der Verlegungen und der Abendveranstaltungen in Würzburg hervorhoben. Ingrid Sontag und Elke Wagner vom Arbeitskreis Stolpersteine sowie die Schülerinnen der Klasse 10b der Maria-Ward-Schule beleuchteten schlaglichtartig die Biographien der 40 deportierten und letztlich ermordeten Insassen des Jüdischen Krankenhauses und der Altersheime, die früher in Dürerstraße und Konradstraße gewesen waren. Deshalb liegt auch das mosaikartige Kunstdenkmal der 40 Stolpersteine und einer erklärenden sogenannten Stolperschwelle im Boden des Bürgersteigs an der Ecke von Dürer- und Konradstraße. Musikalisch gestaltete das Duo AMuse mit Michiru Soeda (Violine) und Arseniy Strokovskiy ( Akkordeon), Hochschule für Musik, Würzburg , die Veranstaltung.

 

Der AK Stolpersteine ist der Mannschaft des Tiefbauamtes sehr dankbar, dass sie die Stolpersteine in der Dürerstraße/Konradstraße vorab zu einem gelungenen Mosaik nach der Vorlage des Künstlers Gunter Demnig verlegt hat. Demnig war wegen der Coronakrise an der persönlichen Verlegung verhindert.

 

So handelte es sich am Freitag, den 19.3.2021 eigentlich um eine Enthüllung.

 

Bild 1 Verlegung: (vlnr): Mitarbeiter des Tiefbauamtes: Vorarbeiter Dieter Zipprich, Klaus Meiling, Muktar Amed und Sandro Zipprich. X Bild 2: Eine Gruppe aus Wonfurt gedenkt ihrer früheren Bewohnerin Klara Krapf. X Bild 3: Gesamtsicht der verlegten Stolpersteine. X Bild 4: Schülerinnen der Maria-Ward-Schule erinnern an die früheren Bewohnerinnen. X Bild 5: Dr. Schuster hält sein Grußwort, re. Bürgermeisterin Judith Jörg. Quelle: AK Stolperstein