Soziale Netzwerke

  

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5. Gesundheitsforum der Gesundheitsregionplus

Welche Themen aktuell besonders wichtig sind

Hausärzteversorgung, Geburtshilfe, Gesundheitsförderung in der Schule: Diese und weitere Themen beschäftigten die Akteure des mittlerweile 5. Gesundheitsforums der Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Würzburg. Teilnehmer waren dieses Mal Vertreter aus Verwaltungen, Kliniken, Wohlfahrtsverbänden, Hilfsorganisationen, Hochschulen und Krankenkassen. Bei dem Netzwerktreffen zeigten die Teilnehmer auf, wie wichtig es ist, auch zur Bewältigung der Corona-Pandemie bei der Gesundheitsvorsorge gut zusammen zu arbeiten.

 

Seit 2015 sind Stadt und Landkreis Würzburg eine von 50 Gesundheitsregionenplus. Gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, tragen diese mit kommunalen Netzwerken dazu bei, die Prävention sowie die medizinische und pflegerische Versorgung vor Ort weiter zu optimieren. Aufgrund der positiven Erfahrungen und erfolgreichen Aktivitäten im Projektzeitraum 2015 bis 2019 reichten Stadt und Landkreis Würzburg im vergangenen Jahr einen Antrag zur Fortführung der Gesundheitsregionplus ein – im Dezember 2019 ging der Zuwendungsbescheid für weitere fünf Jahre (Januar 2020 bis Dezember 2024) ein.

 

„Gerade in der Corona-Krise zeigt sich, wie wichtig das Thema Gesundheit für uns alle ist“, betonte Landrat Thomas Eberth in seiner Begrüßung. „Dabei gilt es, Angebote zu vernetzen, zielgruppengenau zu koordinieren und die verschiedenen Aspekte der Gesundheit von körperlicher über geistige Fitness und Gesundheit zu erarbeiten“ so der Landrat. Für die Organisation und Koordination, aber auch für das Gesundheitsforum ist Verena Walter verantwortlich. Sie hat im März 2020 die Geschäftsstellenleitung übernommen und vertritt die Gesundheitsregionplus nach außen. Ebenfalls anwesend waren Miriam Meder, Leiterin des Geschäftsbereiches Jugend, Soziales und Gesundheit am Landratsamt Würzburg, und Sabine Klingert, Leiterin des Aktivbüros der Stadt Würzburg.

 

Verena Walter erläuterte, dass die bisherigen Handlungsfelder „Gesundheitsförderung & Prävention“ sowie „Gesundheitsversorgung“ mit dem neuen Handlungsfeld „Pflege“ um ein wichtiges Thema erweitert werden. Um die verschiedenen Bereiche nachhaltig mit allen Akteuren zu beleuchten, wurden in der Vergangenheit bereits mehrere Arbeitsgruppen gegründet.

 

Ein Ergebnis der branchenübergreifenden Workshops ist beispielsweise eine Anbieterdatenbank für gesundheitsförderliche und präventive Angebote in Stadt und Landkreis Würzburg. Unter www.gesundheitsregionplus-wuerzburg.de/anbieterdatenbank sind schon viele Angebote hinterlegt. Aus dem Plenum des 5. Gesundheitsforums wurde vorgeschlagen, die Anbieterdatenbank noch stärker zu bewerben.

 

Dank eines Förderprogramms zur Sicherstellung der Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung konnten bisher nicht nur das Universitätsklinikum Würzburg, das Klinikum Würzburg-Mitte und das mainGeburtshaus gefördert werden, sondern seit diesem Jahr auch freiberufliche Hebammen. Damit sollen schwangere Frauen in der Fläche bestmöglich in dieser Zeit unterstützt werden – und das kann keiner besser als die Hebamme des Vertrauens. Viele weitere Themen standen auf dem Programm und alle waren sich einig, hier noch intensiver zusammen zu arbeiten.

 

Informationen zu allen weiteren Themenfeldern und Ergebnissen der Arbeitsgruppen gibt es unter www.gesundheitsregionplus-wuerzburg.de. Das 6. Gesundheitsforum wird wie gewohnt nach einem jährlichen Rhythmus im kommenden Jahr stattfinden.

BU: Das Gesundheitsforum ging Mitte Oktober in die fünfte Runde. Teilnehmer waren erneut Expert*innen verschiedener Branchen, die sich über die Fortführung von Bewährtem und über neue Themen ausgetauscht haben. Foto: Lucas Kesselhut