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6. Bayerische Impfwoche Humane Papillomviren (HPV)

Gesundheitsamt Würzburg informiert am Freitag, 22.07.2022 auf dem Würzburger Marktplatz

Würzburg

Die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) in der Woche vom 18. bis 24. Juli 2022 die 6. Bayerische Impfwoche. Schwerpunkt ist der Impfschutz gegen Humane Papillomviren (HPV).

Im Rahmen der Informationskampagne sind Mitarbeitende des Gesundheitsamts für Stadt und Landkreis Würzburg am kommenden Freitag, 22. Juli 2022 mit einem Stand auf dem Würzburger Marktplatz vertreten. Von 8 -13 Uhr können sich Bürgerinnen und Bürger dort über Infektion, Krankheitsverläufe und den Impfschutz rund um das Thema HPV informieren. Das Gesundheitsamt berät außerdem zu den Themen Affenpocken, Reiseimpfungen und gibt über weitere Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) Auskunft.

 

Humane Papillomviren eine Ursache unter anderem für Gebärmutterhalskrebs

Laut RKI erkranken in Deutschland jährlich circa 6.250 Frauen und circa 1.600 Männer an Krebs, welcher durch bestimmte HPV-Typen verursacht wird. Am häufigsten ist Gebärmutterhalskrebs, von dem jährlich circa 4.600 Frauen betroffen sind. Bei Männern sind HPV-Infektionen mit verantwortlich für Penis- und Analkarzinome sowie Tumore im Mund-Rachen-Raum. Bestimmte HPV-Typen können unangenehme Genitalwarzen auslösen.

 

Stiko empfiehlt Impfung im Alter von 9 bis 14 Jahren

Die STIKO empfiehlt die Impfung gegen HPV für Mädchen und Jungen von 9 bis 14 Jahren (2 Impfdosen). Sollte sie in diesem Alter verpasst worden sein, so ist die Nachholimpfung bis zum 18. Lebensjahr empfohlen (3 Impfdosen), möglichst vor den ersten sexuellen Kontakten. Aber auch nach dem 18. Lebensjahr kann die Impfung sinnvoll sein.