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Ab 1. Januar 2023: Neuer Rettungswagenstandort im Neuen Hafen

Würzburg

 

Die Würzburger Rettungsdienste Bayerisches Rotes Kreuz (BRK), Malteser Hilfsdienst gGmbH (MHD) und Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) bekommen ab dem Januar 2023 in Würzburg einen neuen Partner in der Notfallrettung: Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg hat die RKT Rettungsdienst oHG mit der Vorhaltung eines Rettungswagens beauftragt.

 

Der Einsatzbereich des in der Friedrich-König-Straße stationierten Rettungswagens umfasst das Stadtgebiet Würzburg sowie stadtnahe Landkreisgemeinden. Die RKT Rettungsdienst oHG betreibt auch in Alteglofsheim (Landkreis Regensburg), Burglengenfeld (Landkreis Schwandorf), Hof, Regensburg, Nürnberg, und Oberthulba (Landkreis Schweinfurt) Einsatzfahrzeuge für Notfallrettung und qualifizierten Krankentransport.

 

Aktuell stemmen die Würzburger Hilfsorganisationen BRK, MHD und JUH die Notfallrettung in Stadt und Landkreis Würzburg alleine. Sie sind vom Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg beauftragt, rund um die Uhr Rettungswagen vorzuhalten, insgesamt 696,5 Stunden wöchentlich. Die RKT Rettungsdienst oHG wird sich ab Januar 2023 täglich mit einem Rettungswagen, außer an Sonntagen, für sieben Stunden bei der Integrierten Leitstelle einsatzklar melden.

 

Christine Haupt-Kreutzer, Vorsitzende des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg, gratuliert den neuen Dienstleister zur Beauftragung: „Unsere Blaulichtfamilie bekommt mit der RKT Rettungsdienst oHG ein neues Mitglied und damit einen neuen Standort im Stadtgebiet. Die Pandemie und der mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine einsetzende Flüchtlingsstrom hat uns gezeigt, wie wichtig leistungsstarke Rettungsdienste und Hilfsorganisationen sind“.

 

Jürgen Zosel, Geschäftsführer der RKT Rettungsdienst oHG, freut sich über den Auftrag, in der Notfallrettung in Würzburg mitzuwirken: „Die sehr gute Zusammenarbeit der Würzburger Rettungsdienste mit der Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr, den Behörden und der Politik macht den Standort Würzburg besonders interessant“.

 

Der Versorgungsbereich der Würzburger Rettungswachen umfasst neben dem Stadtgebiet Würzburg auch stadtnahe Gemeinden wie Kürnach, Reichenberg, Rottendorf und Veitshöchheim.

 

Wie Paul Justice und Eva Löffler, die Geschäftsleitung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg berichten, hat die Integrierte Leitstelle Würzburg im vergangenen Jahr 21.000-mal Rettungswagen zu Einsätzen im Versorgungsbereich alarmiert. Die Quote der Hilfsfristerreichung lag 2021 bei 91 Prozent, „ und damit über dem vom Gesetzgeber geforderten Niveau vom 80 Prozent.“

 

Dennoch ist die Geschäftsleitung des Rettungszweckverbandes nicht mit der aktuellen Vorhaltung im Leitstellenbereich Würzburg zufrieden. „Die Rettungswagen in den Landkreisen Kitzingen und Main-Spessart werden, wie in Stadt und Landkreis Würzburg, viel zu oft zu Krankentransporten alarmiert, weil die Vorhaltung an Krankentransportwagen zu knapp bemessen ist“.

 

Am 8. April 2022 hat Verbandsvorsitzende Christine Haupt-Kreutzer deshalb die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen in Bayern mit der dringenden Bitte um Kostenübernahme für weitere Krankenwagen angeschrieben. Das zur Kostenübernahme erforderliche Bedarfsgutachten wird in den nächsten Tagen erwartet.