Fürth: Ein Restaurantbetreiber in Fürth hatte in seinem Lokal einen Aushang angebracht, auf dem unter anderem stand: „Israelische Bürger sind in diesem Lokal nicht willkommen " Natürlich werden sie wieder willkommen sein, sobald sie sich entscheiden, ihre Augen, Ohren und Herzen zu öffnen.“ Inzwischen hat der Inhaber das Plakat wieder entfernt und räumte eine „unglückliche“ Formulierung ein.
„Von einer ‚unglücklichen‘ Formulierung zu sprechen ist ein Hohn für die Betroffenen. Das ist blanker Antisemitismus! Dieses Schild erinnert an die dunkelsten Zeiten unserer Geschichte.“, sagt Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg. „Seit wann ist man als Bürger*in eines Staates verantwortlich für das Handeln der jeweiligen Regierung?
Auch hier sagen wir: Nie wieder ist jetzt! Als Allianz gegen Rechtsextremismus solidarisieren uns mit israelischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern und mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth.“, so Stephan Doll abschließend.
