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Antigen-Schnellteststelle in der Bavaria Apotheke Höchberg

Mit Apotheken viele Testmöglichkeiten in Stadt und Land

STADT UND LANDKREIS WÜRZBURG - Allen asymptomatischen Bürgerinnen und Bürgern ist nach dem letzten Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 3. März 2021 mindestens einmal pro Woche ein kostenloser Schnelltest zu ermöglichen. Bund und Länder sehen darin eine Chance, dass durch die deutliche Ausweitung von Tests auch bei höheren 7-Tage-Inzidenzen mit über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner weitere Öffnungsschritte möglich werden und man damit zu mehr Normalität kommt.

 

Stadt und Landkreis Würzburg haben bereits vor Weihnachten mit Unterstützung von Gemeinden, Hilfsorganisationen, Bundeswehr und freiwilliger Feuerwehren das regionale Testangebot erweitert und Antigen-Schnellteststellen in Betrieb genommen. Aktuell sind der Malteser Hilfsdienst, die DLRG und Bundeswehrsoldaten in Bergtheim, Ochsenfurt, Waldbrunn und der Würzburger Kürnachtalhalle im Auftrag von Stadt und Landkreis Würzburg im Einsatz.

 

„Um allen Bürgerinnen und Bürgern jetzt ortsnah wöchentliche Tests anbieten zu können, sind wir auf der Suche nach weiteren Partnern. Testungen in Apotheke bieten die Chance, relativ wohnortnah in Stadt und Land ein Testangebot zu nutzen“, freuen sich Landrat Thomas Eberth und Oberbürgermeister Christian Schuchardt anlässlich der Beauftragung einer Landkreisapotheke als Teststelle in Höchberg. Große Hoffnungen setzen die beiden politischen Spitzen von Stadt und Landkreis Würzburg nun auf die etwa 90 Apotheken in Stadt und Landkreis Würzburg.

 

Um die Teststrategie ausbauen zu können, hat der Gesetzgeber den Kreis der möglichen Leistungserbringer von Antigen-Schnelltests erweitert. Neben den Gesundheitsämtern, Arztpraxen und Testzentren können ab dem 8. März 2021 Ärzte, Zahnärzte, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore und Apotheken zur Durchführung von Tests auf SARS-CoV-2 beauftragt werden. Auch Hilfsorganisationen und weitere Anbieter wie Feuerwehren können vom Gesundheitsamt zur Durchführung von PoC-Antigen-Tests bei asymptomatischen Personen beauftragt werden.

 

Thomas Mühling, Inhaber der Bavaria Apotheke in Höchberg, will ab Mittwoch, 10. März 2021, in Räumen einer stillgelegten Apotheke in der Hauptstraße mit Unterstützung des Malteser Hilfsdienstes eine Teststelle in Betrieb nehmen: „Als Apotheke wollen wir gemeinsam mit den Maltesern unseren Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie leisten“.

 

Landrat Thomas Eberth hatte bereits am Tag nach dem Regierungsbeschluss zur Erweiterung der Teststrategie Gespräche mit regionalen Vertretern des Bayerischen Apothekerverbandes aufnehmen lassen: „Unsere Durchimpfungsrate, aber auch die Verfügbarkeit und Akzeptanz von Schnell- und Selbsttests geben vor, wie schnell wir die Fallzahlen eindämmen und zur ersehnten Normalität zurückkehren können“, so Eberth.

 

Eberth und Schuchardt hoffen, dass möglichst vieler der etwa 90 Apotheken in Stadt und Landkreis räumlich in der Lage sind, Antigen-Schnelltests anzubieten. Bis Samstagmittag hatte das Gesundheitsamt Würzburg nach Anfrage der Betreiber bereits Apotheken in Höchberg, Giebelstadt, Ochsenfurt und im Würzburger Stadtteil Grombühl die Beauftragung erteilt, Antigen-Schnelltests durchzuführen.

 

Bürgermeister Alexander Kahn freut sich über das Engagement der Höchberger Bavaria Apotheke und der Malteser. Mitarbeiter des Bauhofs haben bei der Einrichtung der Teststelle kräftig mitgeholfen, um so auch z.B. den nahegelegenen Schulen ein kostenloses Testangebot zu machen. Für Apotheken hat das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg eine Hotline eingerichtet, diese ist unter der Telefonnummer 0931- 8003 5178 erreichbar.

BU: Ab Mittwoch, 10. März 202, ist die Antigen-Teststelle der Bavaria Apotheke Höchberg in Betrieb. „Bis dahin haben wir aber noch eine Menge vorzubereiten“, erklärt Apotheker Thomas Mühling (2. von links) bei einem Ortstermin mit Theresa Schnackig vom Testmanagement am Gesundheitsamt (links), Landrat Thomas Eberth (3. von links) und Höchbergs Bürgermeister Alexander Kahn (rechts). Foto: Paul Justice