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Apfelbörse lockte Streuobstliebhaber in den Botanischen Garten

Kaiser Wilhelm, Kardinal Bea, der Rote Trierer oder …? Welcher Apfel ist das denn? Diese Fragen beantwortete bei der traditionellen Apfelbörse diesmal Pomologe Ernst Wolfert am Infostand des Landschaftspflegeverbandes Würzburg beim Herbstfest des Botanischen Gartens Würzburg.

Neben einer verlockenden Ausstellung von 40 Apfelsorten aus Streuobstwiesen gab es viele Informationen rund um Apfel und Apfelbaum sowie Süßmostpressen für Groß und Klein.

 

Auch Landrat Eberhard Nuß – bekennender Apfelgenießer – schaute sich vor Ort um und warb für den Erhalt und die Pflege der ökologisch wertvollen Streuobstwiesen. Rede und Antwort standen auch Madeleine Königer und Niels Koelbl vom Landschaftspflegeverband Würzburg und Jessica Tokarek als Fachberaterin für Gartenkultur und Landespflege. Zudem informierten der Landesbund für Vogelschutz und die Landschaftspflegeverbände Würzburg und Kitzingen über Möglichkeiten, Insekten und andere Streuobstbewohnern wie verschiedene Vogelarten zusätzlich zu fördern.

Landrat Nuß dankte dem Obst- und Gartenbauverein Reichenberg, der die Saftpresse betreute sowie dem Umweltamt der Stadt Würzburg für die Standbetreuung. Die Main-Streuobst-Bienen eG und die MainSchmecker präsentierten ihre Produkte und lieferten fachkundige Informationen rund ums Thema.

Äpfel von Streuobstwiesen sind besonders für Allergiker geeignet und erhalten die biologische Vielfalt. Dafür warben bei der traditionellen Apfelbörse im Botanischen Garten (v.l.) Niels Kölbl (l.) und Madeleine Königer (Landschaftspflegeverband Würzburg) und Landrat Eberhard Nuß (Mitte). Foto: Eva Schorno