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1,5 Millionen Euro für das „Grüne Band“

10.06.2021

Sabine Dittmar freut sich über Fördergelder für Klimaschutz- und Naherholungsprojekte in der Stadt Schweinfurt


BERLIN/SCHWEINFURT

1,5 Millionen Euro aus dem „Sonderprogramm zur Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“, das der Bund aufgelegt hat, fließen in die Stadt Schweinfurt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar freut sich, dass in der Sitzung des Haushaltsausschusses am Mittwoch das Projekt „Grünes Band“ zum Zug kam.

 

„Corona hat uns vor Augen geführt, wie wichtig Parks und Grünanlagen nicht nur fürs Klima, sondern auch für das Lebensgefühl der Menschen sind“, sagt Sabine Dittmar. Bewegung und Erholung in der freien Natur sei heute wichtiger denn je. Umso mehr freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete, dass es in der Region immer wieder kleine und große Projekte gibt, die für mehr Grün und Natur in den Städten und Kommunen sorgen.

 

Dazu gehört auch das „Grüne Band“, das in der Stadt Schweinfurt im Zuge der Landesgartenschau 2026 entstehen soll. 1,5 Millionen Euro aus dem „Sonderprogramm zur Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ fließen aus Berlin in die Kugellagerstadt, die das Projekt mit insgesamt 9,5 Millionen Euro veranschlagt hat. „Geld, das mehr als gut angelegt ist“, findet Sabine Dittmar und freut sich für die Verantwortlichen. „Beim ,Grünen Band‘ gehen Natur erleben und Nachhaltigkeit sowie Klimaschutz Hand in Hand.“

 

Als Stadtentwicklungsprojekt zielt das Maßnahmenpaket auf eine städtebauliche Anbindung der Konversionsflächen und des Landesgartenschau-Geländes an die Innenstadt. „Durch die Vernetzung bestehender sowie die Schaffung neuer Grün- und Freiräume soll ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung geleistet werden“, heißt es in der Projektbeschreibung.

 

In vier Bereichen, die wie Perlen an einer Kette das „Grüne Band“ bilden, sollen Naherholungsflächen, aber auch grüne Bewegungsräume für Fußgänger und Radfahrer entstehen. Das Vorhaben sieht Flächen-, Entsiegelungen, die Erweiterung von Grünflächen und, durch die gezielte Auswahl der Pflanzenarten, eine Förderung der Artenvielfalt und Biodiversität vor.

 

Insgesamt hat der Haushaltsausschuss des Bundestags am Mittwoch knapp 100 Millionen Fördergelder aus dem „Sonderprogramm zur Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ verteilt. Förderfähig sind sowohl investive als auch investitionsvorbereitende, begleitende und konzeptionelle Maßnahmen zur Stärkung der Vitalität und Funktionsvielfalt von städtischen Grün- und Freiräumen. Voraussetzung für eine Förderung ist eine hohe fachliche Qualität, ein überdurchschnittliches Investitionsvolumen oder ein hohes Innovationspotenzial der Maßnahmen. Das Programm wird aus dem Energie- und Klimafonds des Bundes finanziert und läuft noch bis 2024.

Symbolbild

Von: S. Thomas/M. Heumann