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Atomausstieg jetzt: AsF Unterfranken übergibt Unterschriften an Bundestags-Abgeordnete

01.06.2011

Schweinfurt - „Wir kämpfen für den sofortigen Atomausstieg. Dafür haben wir große Unterstützung bekommen“, sagt die Vorsitzende der AsF Unterfranken Ursula Kirmeier. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März hat die AsF Unterfranken ihre Unterschriftenaktion zum Atomausstieg gestartet. Die Forderung vor 100 Jahren seien unter anderem mehr Lohn und bessere Arbeit für Frauen gewesen. Außerdem hätten sich Clara Zetkin und ihre Mitstreiterinnen 1911 für Frieden eingesetzt. „Dafür kämpfen wir Frauen in der SPD auch heute. Leider gibt es nicht die sogenannte friedliche Nutzung der Atomkraft. Diese hing und hängt immer mit dem Besitz von Atomwaffen und Munition mit Uran zusammen“, erklärt Ursula Kirmeier.


Die Unterschriftlisten wurden den beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Frank Hofmann und Susanne Kastner übergeben. „Wir reichen diese sehr gerne an Merkel, Rössler und Röttgen weiter. Wir und die SPD-Bundestagsfraktion setzen uns für den Atomausstieg ein. Dieser muss endlich per Gesetz geregelt werden und vor allem keine Hintertürchen offen halten“, so die Abgeordneten.

Mit der Unterschriftenaktion fordert die AsF Unterfranken auch den Einstieg in Erneuerbare Energien. „Wir kämpfen für die Erneuerbare Energien, weil sie nicht nur sauberen und sicheren Strom liefern. Durch das Erneuerbare Energiengesetz sind auch in Unterfranken viele gute Arbeitsplätze entstanden“, so Marietta Eder.

Auf dem Bild v.l.n.r.: Marietta Eder, MdL Sabine Dittmar, Gisela Rausch, MdB Susanne Kastner, die Vorsitzende der AsF Unterfranken Ursula Kirmeier, MdB Frank Hofmann und Wolfgang Renneberg.


Von: Michael Horling