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Der „Kindergarten-TÜV" gab sein Okay: Die neue Wasserspielanlage am Spielplatz „Ziegelgrube“ gefällt

30.08.2011

Schweinfurt - Rund 80 Spielplätze gibt es im Schweinfurter Stadtgebiet. Mehr als in vergleichbaren anderen Städten. Zu verdanken sei das dem frühere Gartenamtsleiter Ulrich Hüser, der darauf besonderen Wert legte. Um die 400.000 Euro steckt die Stadt jährlich in den Unterhalt der Anlagen. Eine neue Wasserspielanlage am Spielplatz „Ziegelgrube“ in der Spiel- und Erholungsanlage Gartenstadt errichteten nun binnen zwei Monaten dei Mitarbeiter des Servicebetriebs Bau und Stadtgrün für um die 40.000 Euro an Kosten. Über eine Schwengelpumpe wird Wasser über ein Rinnensystem und ein Schaufelrad einem Sandbereich zum Bauen von Burgen zugeleitet. Dazwischen kann das Wasser zudem gestaut werden.


Neben Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Baureferent Jochen Müller kamen die Kinder vom Christus-Kindergarten zur offiziellen Einweihung auf dem großen parkähnlichen Gelände. Der Spielplatz dort wurde bereits 1976 gebaut und stets immer wieder den Anforderungen angepasst. Neben Seilbahn und Trampolin sowie den üblichen Geräten gibt es auf dem Spielplatz „Ziegelgrube“ auch zwei (wie die Wasserspielanlage ans Trinkwassersystem angeschlossene) Planschbecken, die von April bis September täglich neu gefüllt und immer wieder gereinigt werden. „Vor allem in den Ferien werden sie gut angenommen", weiß Müller. „Spielplätze sind ein wichtiger Betrag für junge Familien", freut sich der OB über die Akzeptanz gerade dieser Anlage, die aufgrund ihrer Lage außerhalb der dichten Bewohnung an sich gar nicht so recht ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt ist..

Allerdings: „Es gibt leider auch Spielplätze, die zu verwaisen drohen", kennt Remelé auch andere Beispiele. Je nach Alter eines Wohngebietes (und daher auch dem Alter der meisten Kinder) werden die Spielgeräte auf den einzelnen Anlagen immer mal wieder ausgetauscht, dementsprechend altersgerecht den Nutzern angepasst. Im Falle des Spielplatzes „Ziegelgrube“ haben die Kindergartenkinder beim eifrigen Testen ihr Okay gegeben. „Sie sind unser praktischer TÜV", spaßte Jochen Müller.


Von: Michael Horling