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FAG: Besuch von der DGB-Vorsitzenden Ingrid Sehrbrock und Ausbildungsstart für 85 Jugendliche

11.10.2011

Schweinfurt - Ingrid Sehrbrock, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), hat sich während eines Besuchs in Schweinfurt im FAG Werk von Schaeffler eingehend über die Ausbildung informiert. Sehrbrock ist im Bundesvorstand des DGB unter anderem für die Themen Jugend und Jugendpolitik sowie Bildungspolitik und Bildungsarbeit zuständig. Begleitet wurde sie von Frank Firsching, DGB Regionsvorsitzender Schweinfurt-Würzburg, sowie Björn Wortmann, Jugendsekretär Nordbayern des DGB.


Bei einem Gespräch und auf einem ausführlichen Rundgang durch die Lehrwerkstatt, gaben Klaus Widmaier, Geschäftsleitung Personal, Personalleiter Lothar Langer und Ausbildungsleiterin Barbara Gerber einen umfassenden Einblick in Inhalte und Organisation der Ausbildung bei Schaeffler und betonten den hohen Stellenwert, den die Ausbildung im Unternehmen genießt. Rund 350 Auszubildende werden bei FAG in Schweinfurt derzeit in technischen und kaufmännischen Berufen ausgebildet. Jüngst hatten am 1. September 89 junge Leute ihre Ausbildung begonnen und damit ihre berufliche Facharbeiterkarriere gestartet.

Sehrbrock zeigte sich von der fachlichen und pädagogischen Konzeption der Ausbildung bei FAG beeindruckt. Auf besonderes Interesse stießen dabei Konzepte wie Gruppenarbeit und Selbstmotivation sowie das hohes Maß an Selbstständigkeit der Auszubildenden. "Unsere Ausbildung ist leistungsorientiert, aber sie soll auch Spaß machen und Freude am Beruf vermitteln", so Barbara Gerber. "Fachliche Qualifikation und Persönlichkeitsentwicklung stehen dabei gleichberechtigt nebeneinander."

Das Ausbildungskonzept ist so ausgerichtet, dass hochqualifizierte Jugendliche ihre Stärken voll einbringen können und gleichzeitig leistungsschwächere Auszubildende unterstützen und motivieren. So bietet Schaeffler in Schweinfurt über die reguläre Ausbildung hinaus in enger Kooperation mit der Arbeitsagentur jährlich zwölf Jugendlichen ein Einstiegs- und Qualifizierungsjahr an. Diese Fördermaßnahme soll Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz helfen, sich für eine Ausbildung im kommenden Jahr zu qualifizieren.

"In Schweinfurt legt Schaeffler wie an allen anderen deutschen Ausbildungsstandorten ein klares Bekenntnis zum hohen Stellenwert der beruflichen Ausbildung ab", so Klaus Widmaier. "In Abstimmung mit dem Betriebsrat werden wir auch im kommenden Jahr wieder 85 Ausbildungsplätze anbieten und damit den qualifizierten Nachwuchs am Standort Schweinfurt sichern."

Die neuen Azubis, die am 1. September ihre Ausbildung begonnen haben, werden für die  Werke in Schweinfurt, Eltmann und Elfershausen ausgebildet. 45 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlernen den Beruf des Industriemechanikers, 12 wollen den  Ausbildungsberuf Mechatroniker ergreifen. Weiter begannen ein Chemielaborant, sowie Werkstoffprüfer und Oberflächenbeschichter. Darüber hinaus werden Industriekaufleute und Kaufleute für Bürokommunikation ausgebildet. Außerdem gehen 15 Azubis mit "FAG Two in One" an den Start. In dieser kombinierten Bildungsmaßnahme werden sie zum Industriemechaniker ausgebildet, während sie gleichzeitig das Maschinenbaustudium an der Fachhochschule in Schweinfurt absolvieren.

Während in der zweiten Septemberwoche die eine Hälfte der Azubis zu einer Einführungswoche an den Ellertshäuser See fuhr, sammelte die andere Hälfte in dieser Zeit bereits erste praktische Erfahrungen in der Ausbildungswerkstatt. In der darauf folgenden Woche wurden dann die Rollen getauscht.


Von: Michael Horling