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Landrat und Fraktionsvertreter informierten sich vor Ort über KKW-Rückbau

08.02.2019

Kraftwerksleiter Bernd Kaiser führte Delegation über das Gelände


Landkreis Schweinfurt. Nachdem eine Delegation des Kreisausschusses im Herbst 2017 das bereits seit Jahrzehnten im Rückbau befindliche Kernkraftwerk Würgassen an der Weser besucht hatte, fand nun ein Folgetermin im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld statt. Kraftwerksleiter Bernd Kaiser und die Beauftragte für die Öffentlichkeitsarbeit des Standorts Evamaria König führten Landrat Florian Töpper sowie die Vertreter der Fraktionen im Kreistag und Mitarbeiter des Landratsamts Schweinfurt über das Gelände.

 

Aufgrund der seit etwa einem Jahr bestehenden Rückbaugenehmigung hat PreussenElektra begonnen, in der Anlage nun die Voraussetzungen für den tatsächlichen Rückbau zu schaffen. Bei dem Rundgang wurde den politischen Vertretern unter anderem das Vorgehen des Rückbaus erläutert sowie unter anderem die Anlage gezeigt, an der sämtliche Teile, die abgebaut werden, hinsichtlich ihrer Kontamination gemessen werden. Ebenfalls besichtigt werden konnte ein leerer Castorbehälter.

 

Landrat Florian Töpper begrüßte ausdrücklich den seit kurzem bestehenden intensiveren und offeneren Dialog. „Ich würde es begrüßen, wenn dieser Weg fortgesetzt und der Austausch an geeigneter Stelle sogar noch ausgebaut werden könnte“, so Landrat Töpper.

Im Bild von links: Bianca Beyer (Kommunikation PreussenElektra, Hannover), Evamaria König (Standortkommunikation Grafenrheinfeld), Kreisrat Friedel Heckenlauer (CSU), Thomas Benz (Arbeitsbereich Mobilität und Energie, Landratsamt Schweinfurt), Kreisrat Hans Fischer (SPD), Kreisrat Walter Rachle (B`90 / Die Grünen), Kraftwerksleiter Bernd Kaiser, Abteilungsleiterin Johanna Eichhorn (Umwelt und Bau, Landratsamt Schweinfurt), Landrat Florian Töpper, Kreisrat Norbert Sauer (FDP) und Kreisrat Peter Neubert (Freie Wähler). (Foto: PreussenElektra GmbH )

Von: S. Thomas/T. Dannhäuser