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Maschinenbauer starteten mit Spaß, Wissen und ersten Erfahrungen beim Brückenbau ins FH-Studium

07.10.2011

Schweinfurt - Probieren geht über Studieren: Zu Beginn des Maschinenbau-Studiums an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt saßen die 298 Erstsemester-Studierenden nicht im Hörsaal – sie lernten die Wissenschaft anwendungs- und praxisorientiert in einer Projektwoche kennen. Im Rahmen dieses Einführungsprojektes stand die Aufgabe eines Brückenbaus unter der Leitung von Professor Dr. Winfried Wilke. In 51 Teams übten die Jungakademiker in einem Wettbewerb erste Aufgaben einer Ingenieurstätigkeit.


„Die Aufgabe“, so Wilke, „besteht in der Konzeption, der Konstruktion und dem Bau einer möglichst leichten Portalkranbrücke mit einer durchgehenden, ebenen Fahrbahn, wobei als Werkstoffe ausschließlich Papier, textiler Bindfaden und der ausgegebene Klebstoff verwendet werden dürfen. Die Konstruktion muss eine Distanz zwischen den Auflagern von einem Meter überbrücken.“ Die von den Studierenden im Team konzipierte Brücke wurde anschließend bis zum Versagen belastet: Hierzu drückte ein kreisförmiger Stempel nach unten. Sieger wurde die Gruppe 42 mit den Studierenden Fabian Bauer, Florian Grafmans, Michael Manoloukos, Raphael Müller, Tobias Piening und Markus Schlee: Sie erstellte eine Brückenkonstruktion mit einem Eigengewicht von 359 Gramm, die eine Maximallast von 11,5 Kilo standhielt.
 
Ziel dieses Einführungsprojektes ist das Einüben von später im Berufsfeld benötigten sozialen Kompetenzen wie z.B. die Team- und Kommunikationsfähigkeit, die Beschaffung von Informationen sowie die Dokumentation und Präsentation von Ergebnissen. Die Schlüssel-Kompetenzen werden von Absolventen und Mitarbeitern langfristig und berufsübergreifend erwartet.


Von: Michael Horling