Soziale Netzwerke

  

Anzeige

Presseinformation

27.09.2013

AWO und SoVD: „Durch Deutschland muss ein sozialer Ruck gehen!“


Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bayern und der Sozialverband SoVD in Bayern betonen angesichts der bevorstehende Koalitionsverhandlungen die Notwendigkeit tiefgreifender sozialer Reformen in Deutschland.

 

"Durch Deutschland muss ein Ruck gehen - hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit", so Thomas Beyer, der Landesvorsitzende der AWO in Bayern. "Die neue Bundesregierung darf nicht wieder - wie etwa bei der Pflege-versicherung - dringend erforderliche Reformen hin zum Besseren auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben. Auch im Bereich der Krankenversicherung lässt sich den Herausforderungen nur durch einen stärkeren sozialen Ausgleich in Form der Bürgerversicherung begegnen".

 

Der Landesvorsitzende des SoVD in Bayern, Achim Seiler, verweist auf die Notwendigkeit einer "Generalrevision von Hartz IV". Seiler nennt die Zahl von rund 120.000 Kindern unter 15 Jahren im Hartz IV-Bezug allein in Bayern "empörend. Gerade weil Hartz oft keine vorübergehende Notlage ist, die schnell durch eine Arbeitsaufnahme beendet werden kann, sind bedarfsdeckende Regelsätze erforderlich. Deshalb fordern wir Regelsätze, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bezieher orientieren".

 

Mit dem gesetzlichen Mindestlohn, einer die Lebensleistung sichernden Rente, gleichen Bildungschancen, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, und ausreichenden Betreuungsangeboten für eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf nennen Seiler und Beyer weitere Handlungsnotwendigkeiten der neuen Bundesregierung nach der gemeinsamen Grundüberzeugung ihrer Verbände.


Von: SIGGI