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Tiertransporte in Nicht-EU-Länder verbieten

31.07.2020

Paul Knoblach: Langstreckentransporte sind ein Martyrium für die Tiere - Bayern soll Negativliste auf alle Drittstaaten außerhalb der EU ausdehnen


München - Die schwarz-orange bayerische Landesregierung soll dem Vorbild der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und jetzt auch Baden-Württemberg folgen und Tiertransporte in Drittländer außerhalb der EU verbieten. Das fordert der tierwohlpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Paul Knoblach: „Viele dieser Transporte sind ein Martyrium für die Tiere, die oft tagelang in engen LKW-Anhängern eingesperrt sind, unter Hitze und Durst leiden, in den eigenen Fäkalien stehen und liegen müssen. Es bleibt die Erkenntnis, dass Langstreckentransporte schlicht nicht tierschutzkonform durchgeführt werden können.“

 

Mit einem Verbot für Lebendtiertransporte, die die Außengrenze der Europäischen Union überschreiten, könnte Bayern nach Ansicht von Paul Knoblach ein „starkes Zeichen für den Tierschutz setzen und die Dringlichkeit einer bundes- und europaweiten Regelung unterstreichen Hierfür müsste lediglich die derzeit gültige Negativliste für 17 Exportländer auf alle Drittstaaten außerhalb der EU ausgeweitet werden“, so Paul Knoblach.


Von: S. Thomas/H. Laschka