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Waldsachsen wehrt sich gegen Gift-LKWs

28.11.2010

Waldsachsen / Gemeinde Schonungen - Waldsachsen ist an sich ein beschaulicher Ort. Eine Gaststätte existiert schon lange nicht mehr, eine Fußball-Mannschaft auch nicht. Der Schonunger Gemeindeteil ist kein direkter Durchfahrtsort mit ziemlich viel Ruhe. Doch damit könnte nun bald Schluss sein. Seit bekannt wurde, dass schon ab 2011 bei der Beseitigung der Schonunger Altlasten (wir berichteten) über einen langen Zeitraum LKW´s durch Waldsachsen auf die B 303 fahren sollten, wehrt sich der Ort. Mit Spannung blickt die Gemeinde nun auf die Bürgerversammlung in Schonungen am Montag, 29.11., 19 Uhr. Wegen des zu erwartenden Andrangs wurde die Versammlung von der Alten Kirche in den größeren Saal des Sportheims der Freien Turner im Albanpark verlegt.


Fast vor jedem Haus der Waldsachsener Hauptstraße hängt mittlerweile ein Laken mit einer entsprechenden Botschaft. Auch vor dem Kindergarten, der sich ausgerechnet in dieser Hauptstraße befindet. Man will sie verhindern, die 11.000 (!) zu erwartenden LKW-Fahrten durch den Ort. Der Heilige Kilian soll helfen, gemeint ist damit natürlich Bürgermeister Kilian Hartmann (CSU), das beliebte Gemeindeoberhaupt, das bei der letzten Wahl ohne Gegenkandidaten ganz locker seine Amtszeit verlängerte. Die Sanierung der Sattler-Altlasten sorgt nun aber für die zu befürchtenden Umstimmigkeiten. Von 2011 bis 2015 ist die Maßnahme geplant, um rund 110.000 Tonnen mit Blei, Chrom oder Arsen versuchten Boden auszutauschen.

Natürlich wird nuus.de aktuell von der Bürgerversammlung berichten.


Von: Michael Horling