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Weinbau in Franken muss als Kulturgut gefördert werden.

09.02.2013

Dr. Hans Jürgen Fahn setzt seine Offensive für den Frankenwein fort – Events mit Frankenwein auch für Studenten geplant- Gespräch mit der neuen Winzergruppe JUNG.WEIN.MACHER aus Randersacker


Iphofen - Randersacker: Der 28. Januar stand für Dr. Hans Jürgen Fahn ganz im Zeichen des Frankenweins. Beim Besuch der Preisverleihung von Franken WEIN.SCHÖNER.LAND! in der Iphofener Karl-Knauf-Halle führte er intensive Gespräche mit den Preisträgern und nahm viele Anregungen für eine Verbesserung des bayernweiten Marktes für Frankenwein und für positive Auswirkungen auf den Tourismus in der Region mit.Anschließend traf Dr. Fahn in Randersacker mit den jungen Winzern des Vereins JUNG.WEIN.MACHER zusammen. In einer ausgiebigen Gesprächsrunde, die von der Jungwinzerin Verena Waigand moderiert wurde, fragte Fahn den Winzernachwuchs, was denn die Landespolitik zum Erhalt der Weinberg-Kulturlandschaft, der hohen Produktqualität und der Existenzen vieler Winzer leisten könne.

 

Dr. Fahn: "Erneut wurde der Wunsch nach einer angemessenen Dependance des Frankenweins in der Landeshauptstadt geäußert. Die bisher zugesicherte kleine Lokalität ist keineswegs geeignet, die Marke "Frankenwein" und damit zusammenhängende Produkte optimal zu präsentieren, zu fördern und damit den fränkischen Wein-Tourismus zu unterstützen. Mit einer repräsentativen Vinothek und einer zu den jungen Weinen passenden modernen Weinstube könnten nicht nur große Weingüter, sondern auch kleine Winzer ihre Produkte erfolgversprechend vermarkten. Besonders beindruckt bin ich von der Kreativität der jungen Winzer, die ihren Platz auf dem hart umkämpften Markt mit pfiffigen Ideen ausbauen wollen. "Keine Gefahr sehen die JUNG.WEIN.MACHER im geplanten Anbaustopp. Es sei aber an der Zeit, bürokratische Erleichterungen beim Betrieb von Häckerwirtschaften durch kleine Winzer zu schaffen.

 

Die Diskussionsrunde unterstrich schließlich einvernehmlich noch einmal die Forderung, die Bayerische Staatsregierung solle bei Catering - Ausschreibungen und Kantinen-Pachtverträgen darauf achten, dass in den Lieferbedingungen vorzugsweise regionale und qualitativ hochwertige Produkte festgeschrieben werden. Fahn ergänzend: "Regionale Produkte sind schon allein aus Gründen der Nachhaltigkeit ein absolutes Muss! Damit wäre es endlich möglich, dass auch die hervorragenden fränkischen Weine im Landtag und in den Ministerien ausgeschenkt werden könnten. Das wäre die einfachste und wirksamste Regionalförderung. Ich möchte von der Staatsregierung nicht mehr hören, dass das wegen EU-Recht nicht möglich sei, sondern sie soll endlich erklären wie sie das ermöglichen will. Unser fränkischer Weinbau in den typischen Steillagen ist nicht nur ein Handwerk, sondern er dient dem Erhalt einer hochstehenden Kultur und nicht zuletzt auch der Pflege einer wunderschönen Landschaft.

 

"Drei junge Winzer aus Randersacker haben eine Initiative Jung.Wein.Macher gestartet und im letzten Jahr eine Ausstellung mit jungen Künstlern organisiert. Interessant wäre es, wenn sie in Zukunft zusammen mit Studenten der Uni Würzburg verschiedene Wein-Events starten; denkbar wären auch Wein-Events an der Isar in München. Dr. Hans Jürgen Fahn sagte zu, dies in einem gemeinsamen Gespräch mit den Studentenvertretern zu besprechen und dann dies in die Wege zu leiten.

von links: Direktkandidat für den Landtag im Stimmkreis Würzburg Land Richard Wagner, Hubert Göbel, JUNG.WEIN.MACHER: Martin Göbel, Florian Steigerwald, Carola Psotta, Thomas Schenk, Jungwinzerin Verena Waigand u. Viktoria Marold, MdL Hans Jürgen Fahn, Bürgermeister Dietmar Vogel und Direktkandidat für den Bezirkstag im Stimmkreis Würzburg Land

Von: PM