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Attraktive Förderung für bauwillige Familien

Stadt Ostheim unterstützt Bürgerinnen und Bürger bei Sanierung und Renovierung von Bestandsbauten / Es muss nicht immer ein Neubau sein

 

OSTHEIM - Wenn junge Familien wachsen, brauchen sie Platz. Der Nestbau steht an. Was ist besser: ein Neubau auf der „grünen Wiese“ oder die Renovierung eines Bestandsbaus? Fördermöglichkeiten gibt es für beide Varianten. Doch wer ein altes Haus mit neuem Leben füllen will, kann besonders viel Unterstützung im Rahmen des Leerstandsmanagements erwarten. Das können Nadine und Alexander Maier aus Ostheim vor der Rhön nur bestätigen.

 

Verschiedene Fördermöglichkeiten

Die jungen Leute haben vor einem halben Jahr ein Anwesen in der Burgstraße in ihrem Heimatort gekauft. Dank eines vielfältigen Förderpakets aus verschieden kombinierbaren Quellen können sie eine komplette Kernsanierung durchführen und ihr neues Zuhause ganz nach ihren Wünschen gestalten.

 

Know-how von Rhöner Firmen

Die Maiers haben eine BAFA Förderung für Erneuerbare Energien erhalten und konnten damit ihre innovative Hybridheizung mit Gas und Solar finanzieren. Für Dach- und Fenstersanierung gab es einen KfW-Zuschuss. Weiterhin trugen Baukindergeld und Baukindergeld Plus sowie die Eigenheimzulage zum Traum vom eigenen Haus bei. „Das Geld kam immer pünktlich, darauf kann man sich verlassen.“, betonen sie.

 

Gewählt haben die Maiers nahezu ausschließlich Firmen aus der Region. „Wir wollten die Rhöner Firmen unterstützen, gerade auch wegen Corona.“, betont Bauherrin Nadine.

 

Unterstützung von der Stadt Ostheim

Die Stadt Ostheim vor der Rhön hat das Bauvorhaben der Maiers im Rahmen des Kommunalen Förderprogramms für Investitionen zur Wiederbelebung von alten und leerstehenden Anwesen unterstützt. Da das Haus der Maiers Baujahr 1933 ist und mehr als sechs Monate leer gestanden hat, erfüllt es die Kriterien dieses städtischen Programms. „Wir haben für Bauwillige mehrere Förderprogramme.“, betont Bauamtsleiterin Martina Fuchs. So will man dazu beitragen, für leerstehende Häuser wieder eine neue Nutzung zu finden. Damit soll eine Abwanderung in Neubaugebiete und eine Verödung der Altortbereiche und der alten Baugebiete verhindert werden. Für Sanierungsvorhaben im Altstadtbereich von Ostheim winken dabei bis zu 50.000 Euro städtische Förderung.

 

Schnell und engagiert

„Ich hätte nie gedacht, dass wir so viel Förderung und fachliche Unterstützung von Staat, Stadt, Bausparkasse und den regionalen Baufirmen bekommen.“, freut sich der hauptberufliche Feuerwehrmann. Von der Auswahl der geeigneten Förderprogramme über den Antrag bis zur Ausschüttung hatten die Maiers jederzeit kompetente Hilfe. Großes Lob haben sie für die Bauabteilung der Stadt Ostheim. „Wenn wir morgens etwas im Rathaus abgegeben haben, hatten wir meist mittags eine Antwort.“, lobt das Ehepaar.

 

Vorausschauend gedacht

Wir haben lange gesucht. Bauplätze sind in Ostheim rar und wenn, dann außerhalb. Wir wollen aber unbedingt in der Stadt bleiben, damit unsere Kinder kurze Wege zu Kindergarten, Schule und Freunden haben.“, erzählt Nadine Maier. Und auch für das Alter ist es praktischer in der Ortsmitte zu wohnen, weiß sie aus Erfahrung in der Familie. „Außerdem hat ein altes Haus seine Geschichte. Das finde ich spannender als ein neues Haus, das noch keinen Charme hat.“, sagt Alexander Maier überzeugt. Und von den vielfach prophezeiten Überraschungen, die ein altes Haus mit sich bringt, ist auch noch keine eingetroffen, schmunzelt er.

 

Von Ostheimern für Ostheimer

Die Verkäuferin und der Feuerwehrmann haben lange Ausschau nach Häusern gehalten, die zum Verkauf stehen. Als sie erfuhren, dass das seit 2018 leerstehende Anwesen in der Burgstraße zum Verkauf steht, waren sie begeistert. Lage und Größe sind für die jungen Eltern von Lukas (2) und Emily (4) perfekt. Und die ehemaligen Besitzer haben das Haus gerne an die junge Familie weitergegeben, damit es sich wieder mit Leben füllt und auch wieder von Ostheimern genutzt wird.

 

Umbau in nur einem Jahr

Schon Weihnachten dieses Jahres ist der Umzug geplant, genau ein Jahr nach dem Kauf. Dank tatkräftiger Unterstützung von Familie und Freunden ist der straffe Zeitplan möglich. Tochter Emily träumt jetzt schon von ihrem neuen Kinderzimmer mit Fototapete und Bett von Eiskönigin Elsa. Beide Kinder freuen sich auf viel Platz zum Toben und Spielen.

 

INFO: Wer bauen, umbauen, sanieren oder renovieren will, erhält bei der Stadt Ostheim kompetente Auskunft über kommunale Fördermöglichkeiten. Ansprechpartner ist Daniela Adam, die Sachbearbeiterin der kommunalen Förderprogramme im Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Ostheim. Tel. 09777 91 70-22, bauamt@ostheim.de. Auf der städtischen Website sind weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten und Bauplätzen zu finden: www.ostheim.de/AktuellesService/BauenundWohnen

 

Hintergrund: Rat und Tat für Bauwillige

Bauwillige erhalten bei der Stadt Ostheim vor der Rhön umfangreiche Informationen und Beratung zu Fördermöglichkeiten beim Umbau von Bestandsbauten in Ostheim und seinen Stadtteilen. Grundlage bildet das Städtebauliche Entwicklungskonzept ISEK.

 

Die Unterstützungsmöglichkeiten im Überblick:

  • Ausgabe von Beratungsscheinen für Erstberatungen bei Bauvorhaben im Rahmen der Streutalallianz e. V.
  • Kommunales Förderprogramm zur Durchführung privater Baumaßnahmen im Rahmen der Stadterneuerung im Altstadtgebiet Ostheim vor der Rhön
  • Kommunales Förderprogramm für Investitionen zur Wiederbelebung von alten und leerstehenden Anwesen
  • Förderpreis „Schnepf“

Neu bauen oder ein altes Haus mit neuem Leben füllen? Für die junge Familie Maier aus Ostheim keine Frage: Mit Hilfe eines attraktiven Förderpakets ist die Sanierung des Einfamilienhauses aus dem Jahr 1933 sehr gut möglich. Foto: Tonya Schulz