Soziale Netzwerke

  

Anzeige

Austausch der Unterfränkischen Landtagsabgeordneten mit dem Universitätsklinikum Würzburg

Wie ist das Universitätsklinikum für die Zukunft aufgestellt? Unter diesem Motto stand ein persönlicher Austausch zwischen unterfränkischen Landtagsabgeordneten mit Vertretern des UKW. Das Treffen fand am 06.07.2020 im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) statt. Die Gesprächsinitiative war von Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium, ausgegangen. Zu den hochkarätigen Gästen zählten die Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach, die ehemalige Landtagspräsidentin Barbara Stamm und der ehemalige bayerische Justizminister Prof. Winfried Bausback.

 

Auf der Agenda standen zunächst zentrale Bauvorhaben des UKW sowie die Verstetigung des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI). Der Ärztliche Direktor des UKW, Prof. Georg Ertl, beklagte, dass die Großbauten Kopfklinik und Zentrum für Frauen, Mutter, Kind unwirtschaftlich sind und stete Investitionen benötigen, um den hohen medizinischen Standards des UKW voll zu genügen. Es war nochmal eine Überarbeitung nach den neuen Standards des Bauministeriums notwendig geworden, die mehr Planungssicherheit geben sollen. Nun geht’s aber weiter. Die Abgeordneten zeigten sich optimistisch, dass noch im Juli mit dem Planungsauftrag zu rechnen wäre.

Und zwischenzeitlich ist dieser Fall zur großen Freude auch eingetreten - der Planungsauftrag wurde am 10. Juli unterschrieben.

 

Als weiteres für die Region und weit darüber hinaus wichtiges Thema wurde die Verstetigung des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz, kurz DZHI behandelt. Die Förderung durch den Bund für 10 Jahre mit insgesamt ca. 50 Millionen Euro für das Projekt und für das Gebäude nochmal einer ähnlichen Summe, die sich der Bund mit dem Freistaat Bayern geteilt haben, wären in den Sand gesetzt, wenn die Zusagen des Freistaats für die Verstetigung nicht eingehalten würden. „Ohne das DZHI wäre unser Standort und die Internationale Herzforschung wissenschaftlich deutlich ärmer“, so der Sprecher des DZHI Prof. Christoph Maack, was der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Matthias Frosch, unterstreicht. Das DZHI führt unter anderem auch die aktuelle und beispiellose STAAB-COVID Studie durch, an der 5000 Würzburger Bürger teilnehmen. Sie wird in Gegenwart des Staatsministers Bernd Sibler in einer Pressekonferenz am 16.Juli 2020 im DZHI vorgestellt.

Bildunterschrift: Unterfränkische Landtagsabgeordnete trafen sich mit den Vertretern der Uniklinik im DZHI Foto: Rita Börste / Uniklinikum Würzburg