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AWO bereitet geordneten Trägerübergang für Waldkindergarten „Waldbande“ in Volkach vor

Würzburg: Der AWO Bezirksverband Unterfranken e.V. plant die Trägerschaft für den Waldkindergarten „Waldbande“ in Volkach zu übergeben. Hintergrund sind seit längerer Zeit bestehende Personalprobleme, die sich zuletzt durch Krankheitsfälle und Kündigung einer Mitarbeiterin noch stark zugespitzt haben und trotz intensiver Bemühungen nicht mehr kompensiert werden konnten.

In der vergangenen Woche musste die Einrichtung zunächst geschlossen werden, da der gesetzlich vorgeschriebene Personalschlüssel nicht mehr eingehalten werden konnte. Eine verlässliche und kindgerechte Betreuung war und ist unter diesen Umständen nicht mehr dauerhaft sicherzustellen. „Unser Maßstab sind stets die Kinder, ihre Eltern und eineverlässliche Betreuung. Da diese aufgrund des Personalmangels nicht mehr dauerhaft sichergestellt werden kann, ist ein Trägerübergang die einzig verantwortbare Lösung, erklärt die Leiterin für den Bereich Kinder, Jugend, Frauen und Familie bei der AWO Unterfranken, Cornelia Staab.“

Der AWO Bezirksverband erhielt diesen Montag über die kurzfristigen Personalausfälle Kenntnis und informierte nach internen Absprachen am Dienstagmorgen die  Aufsichtsbehörde. Daraufhin wurde am Mittwoch der Bürgermeister von Volkach kontaktiert, der alle notwendigen Informationen erhielt, damit die AWO gleich am Donnerstag ein Elterngespräch initiieren konnte. Um eine Schließung des Waldkindergartens zu verhindern, wurde in Abstimmung mit dem Landratsamt, der Stadt Volkach und Bürgermeister Heiko Bäuerlein die Entscheidung für den Trägerübergang getroffen. Ziel ist ein geordneter Übergang, der die bestmögliche Perspektive für die Kinder, Eltern und Mitarbeitenden eröffnet.

Dazu Christoph Simon von der Fachaufsicht und Fachberatung für Kindertageseinrichtungen im Landratsamt Kitzingen: „Die Kita-Aufsicht steht in einem verlässlichen und kontinuierlichen Austausch mit dem Träger AWO Unterfranken. Alle erforderlichen Schritte werden eng abgestimmt, mit dem Ziel, eine verantwortbare und tragfähige Lösung im Sinne der Kinder und Familien zu ermöglichen.“ Bürgermeister Bäuerlein erklärt ebenfalls, „dass die Stadt die AWO bestmöglich unterstützt, um zum Wohl der Kinder, der Eltern und auch der Kita einen geeigneten, neuen Träger zu finden und die Betreuung der Waldbande zu gewährleisten. Ein neuer Träger wird genauso unterstützt, wie die AWO, um die Kita im Rimbacher Wald zu erhalten“.

„Der Elternbeirat ist dabei wichtiges Bindeglied zwischen AWO, Stadt, Landratsamt und Eltern, steht als Ansprechpartner bei Fragen zur Verfügung und unterstützt den Übergang zu einem neuen Träger, so Elternbeiratsvorsitzende Maria-Theresa Flammersberger.

Die AWO Unterfranken begleitet den Übergabeprozess aktiv und führt Gespräche mit qualifizierten Trägerinteressierten. Mehrere Bewerbungen liegen bereits vor. Parallel werden gemeinsam mit den zuständigen Stellen Lösungen geprüft, um die Betreuung der Kinder im Übergangszeitraum bestmöglich abzusichern. Über die nächsten Schritte werden Eltern und Mitarbeitende fortlaufend informiert.

Foto: by AWO Bezirksverband Unterfranken e.V.

Foto: by AWO Bezirksverband Unterfranken e.V.

Foto: by AWO Bezirksverband Unterfranken e.V.