Würzburg: Zuvor hatte die Stadt gemeinsam mit dem Würzburger Bündnis für Demokratie und Zivilcourage (WBDZ) e.V. mit dem Nachfolgeprogramm „Partnerschaft für Demokratie Würzburg“ die Grundlage für die erneute Förderung geschaffen. „Seit 2015 hat ‚Demokratie leben!‘ in Würzburg über 450 Projekte ermöglicht und zivilgesellschaftliches Engagement nachhaltig gestärkt. Dass wir daran jetzt anknüpfen können, ist ein gemeinsamer Erfolg“, betont Stefan Lutz-Simon vom WBDZ e.V.
Über einen Aktions- und Initiativfonds können künftig wieder lokale Vereine, Verbände und Initiativen gefördert werden, deren Projekte sich für Demokratie, Vielfalt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Würzburg einsetzen.Die bis 2032 angelegte Förderperiode schafft Perspektiven, bringt aber auch neue Vorgaben, inhaltliche Veränderungen und damit Unsicherheiten hinsichtlich einer verlässlichen und kontinuierlichen Förderung mit sich. In einem gemeinsamen Austausch bekräftigen Oberbürgermeister Martin Heilig und Sozialreferentin Eva von Vietinghoff-Scheel daher ihr Ziel, die Demokratieförderung in Würzburg auch unabhängig und nachhaltig abzusichern.
Oberbürgermeister Martin Heilig erklärt hierzu:
„Die Rückkehr von ‚Demokratie leben!‘ ist ein wichtiges Signal für unsere Stadt. Sie zeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Kommune und Zivilgesellschaft ist, wenn es darum geht, demokratische Werte dauerhaft in Würzburg zu verankern.“
Auch das WBDZ e.V. sieht in der Förderung ein wichtiges Zeichen: „Würzburg verfügt über eine vielfältige Initiativenlandschaft, die auch durch die langjährige Partnerschaft gewachsen ist. Umso wichtiger ist es, dass engagierte Vereine nun wieder Projekte umsetzen und das demokratische Miteinander aktiv mitgestalten können“, so Yara Henke.
Zugleich wurden aktuelle Herausforderungen der kommunalen Integrations- und Sozialpolitik diskutiert. Im Fokus standen der eingeschränkte Zugang zu Integrationskursen und die Bezahlkarte für Geflüchtete. Eva von Vietinghoff-Scheel kündigte an, kommunale Handlungsspielräume zu prüfen und zu nutzen, um negative Auswirkungen für alle Betroffenen abzumildern.

