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Die AWF – Arbeitsgemeinschaft Würzburger Frauen und Frauenorganisationen – unterstützt die Position der Stadt Würzburg, dass das Lied „Layla“ auf dem Kiliani – Volksfest nicht gespielt wird.

Würzburg


Die Stadt Würzburg hat vor kurzem die Europäische Charta zur Gleichstelllung von Frauen und Männern unterzeichnet. Selbst unabhängig davon sollte gegen Sexismus, Rassismus und Diskriminierung vorgegangen werden. Das Lied „Layla“ erzählt von einem Bordellinhaber, der einen anderen Mann auf seine „Puffmutter“ Layla aufmerksam macht. Layla wird ausschließlich auf ihr Geschlecht und ihr Aussehen reduziert sowie ihre Tätigkeit in einem „Puff“, in dem bekanntlich die Ware Frau gehandelt wird. Dies ist eindeutig sexistisch.


Die Stadt Würzburg hat mit ihrem Verbot eine offensichtlich notwendige und überfällige Diskussion über das hiesige „Liedgut“ angestoßen, dessen Texte laut vieler geäußerter Meinungen noch viel schlimmer sein sollen als bei „Layla“. Die Diskussion hierüber und eine darauffolgende Sensibilisierung sollten nicht nur ein oberflächlicher sommerlicher Aufreger sein, sondern eine Selbstverständlichkeit. Und vielleicht kann man sich ja auch noch mit der Frage beschäftigen, ob und wie Frauen sicher feiern können.