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Die rollende Werkstatt der Feuerwehr

Landkreis Kitzingen stationiert neuen Rüstwagen für 425 000 Euro in Wiesentheid

Wiesentheid Nach genau 30 Jahren wurde bei der Freiwilligen Feuerwehr Wiesentheid ein neuer Rüstwagen des Landkreises Kitzingen stationiert. Das Fahrzeug kommt zu einer „hochmotivierten Feuerwehr“, wie Landrätin Tamara Bischof bei einem Ortstermin betonte.

 

Dem Bayerischen Feuerwehrgesetz nach hat der Landkreis als Pflichtaufgabe, die für den Einsatz der gemeindlichen Feuerwehren überörtlich erforderlichen Fahrzeuge zu beschaffen und zu unterhalten oder hierfür Zuschüsse zu gewähren. Eines dieser Fahrzeuge steht in Kitzingen, hier ist der Eigentümer die Stadt, der Landkreis hat jedoch einen Zuschuss gewährt. Das zweite Fahrzeug steht seit 30 Jahren in Wiesentheid und wurde nun ersetzt. „Es gab in den Ausschüssen und dem Kreistag keinerlei Diskussion - nicht über die Beschaffung an sich und auch nicht über den Standort“, betont die Landrätin.

 

Wie Armin Stäblein, der zuständige Sachgebietsleiter am Landratsamt erklärt, ist der Rüstwagen eine „rollende Werkstatt“ der Feuerwehr. Auf ihm findet man fast alle Werkzeuge, die die Feuerwehr bei ihren Einsätzen im Bereich der technischen Hilfeleistung benötigt. Weiterhin ist der Rüstwagen mit einer umfangreichen Beladung für Gefahrgutunfälle ausgestattet.

 

Anfang Februar konnte der neue Rüstwagen abgeholt werden und hat bereits einige Einsätze - unter anderem schwere LKW-Unfälle auf der A3 - hinter sich. Der Rüstwagen hat rund 425 000 Euro gekostet, der Landkreis hat hiervon rund 264 000 Euro getragen. Offiziell eingeweiht wird das Fahrzeug am Floriani-Tag, 4. Mai, in Wiesentheid.

 

Freuen sich über den neuen Rüstwagen: Wiesentheids Kommandant Michael Rückel, Kreisbrandrat Roland Eckert, Landrätin Tamara Bischof, Kreisbrandinspektor Günter Wilhelm, Wiesentheids Bürgermeister Dr. Werner Knaier und stellv. Kommandant Michael Reimann.