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Die SPD im Bundestag fördert Städtebau und bezahlbares Wohnen

Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Florian Pronold besuchte Kitzingen

Auf Einladung des Landtagskandidaten Dr. Jürgen Kößler und der Bezirkstagskandidatin Astrid Glos kam MdB Florian Pronold, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, am 02.10.2018 nach Kitzingen, um über die Städtebau- und Wohnungspolitik der Bundesregierung zu berichten.

 

Pronold betonte, dass es sich bei der Städtebauförderung um ein sehr erfolgreiches Instrument handelt, um die Orte lebendig zu halten und baulich zu gestalten. Im Landkreis gibt es zahlreiche Beispiele für geförderte Baumaßnahmen, z.B. in Kitzingen, Iphofen oder Volkach. Außerdem ging es im Gespräch um Konzepte, versiegelte Flächen in Innenstädten für die Errichtung von Wohnraum zu nutzen, z.B. durch neue Formen der Ständerbauweise. Auf diese Weise wird die Nutzung dieser Flächen erweitert, ohne dass an anderen Orten erneut Versiegelungen erforderlich sind. Das Wassermanagement spielt bei der Gestaltung von Baugebieten eine zunehmende Rolle, z.B. um Überflutungen durch Starkregen vorzubeugen bzw. umgekehrt, um Wassermangel aufgrund anhaltender Trockenheit entgegenzuwirken.

 

Pronold begrüßte die Initiative der BayernSPD mehr sozial geförderten Wohnraum zu schaffen. Damit könne den steigenden Mietpreisen entgegengewirkt werden und Wohnungssuchenden geholfen werden. Als Staatssekretär hatte Pronold eine Erhöhung der Mittel bewirkt, während in Bayern diese von der CSU bedauerlich gekürzt wurden.

Das oft beschworene Scheitern der Mietpreisbremse kann Pronold nicht erkennen. Zu deren Wirkung gebe es bisher nur eine Untersuchung und diese kam eher zu einem positiven Ergebnis. Insgesamt sei für eine Beurteilung die Zeitdauer von 3 Jahren seit Einführung aber noch zu kurz.

Pronold erklärte sich bereit, im Kommunalwahlkampf nochmal nach Kitzingen zu kommen, um ein Update zu den Planungen der Bundesregierung im Bauwesen zu geben.

Staatssekretär Pronold (5. v. re.) im Gespräch mit Dr. Jürgen Kößler (Landtagskandidat, 3. v. re.), Astrid Glos (Bezirkstagskandidatin, 4. v. re.) und Vertretern der SPD aus dem Landkreis. Foto: Othmar Röhner