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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft für Montag (12. April) zu einer Protestaktion vor der Klinik Kitzinger Land auf.

Aus Anlass der Bundestagsanhörung zum »Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung« fordern Krankenhausbeschäftigte an diesem Tag bundesweit mit Foto-Aktionen die sofortige Einführung bedarfsgerechter Personalstandards. Sie kritisieren, dass im aktuellen Gesetzentwurf erneut keine bedarfsgerechte Personalbemessung auf den Weg gebracht wird.

KITZINGEN - „Die Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern sind am Ende ihrer Kräfte, und das nicht erst seit der Corona-Pandemie“, betont Stefan Kimmel, Gewerkschaftssekretär. „Schon seit Jahren machen wir darauf aufmerksam, dass an allen Ecken und Enden Personal fehlt. Doch bis auf viele Versprechungen kommt in den Kliniken nichts an.“ Immer wieder hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zugesagt, für Entlastung zu sorgen. Im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege wurden die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der Deutschen Pflegerat und ver.di damit beauftragt, ein Instrument zur Personalbemessung zu erarbeiten. Seit über einem Jahr liegt dieses vor, die PPR 2.0. Doch passiert ist damit nichts.

»Die Geduld der Pflegekräfte ist längst aufgebraucht. Sie haben es satt, sich immer wieder vertrösten zu lassen«.

 

„Erneut lässt Bundesgesundheitsminister Spahn die Chance verstreichen, die Arbeitsbedingungen in der Krankenhaus-Pflege grundlegend anzugehen“, kritisiert Robert Hinke, Leiter des Fachbereichs Gesundheit und Soziales in ver.di Bayern: „Spahn hat seinen Ankündigungen, die unzumutbaren Arbeitsbedingungen anzugehen, endlich auch Taten folgen zu lassen.“