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Dienstrad-Leasing

- Schweinfurt -

Aufs Traumfahrrad oder Wunsch-E-Bike steigen, nachhaltig mobil sein, die Umwelt schützen und sich fit halten – immer mehr Arbeitgeber, darunter auch die Stadt Schweinfurt, bieten ihren Mitarbeitern ein Leasingrad an.

 

Der Ablauf des Dienstrad-Modells ist so: Der Arbeitgeber schließt nach vorheriger Ausschreibung mithilfe eines Dienstleasing-Anbieters einen Rahmenvertrag mit einer Leasinggesellschaft. Im Anschluss können sich die Angestellten ihr Wunschrad bei einem kooperierenden Fahrradfachhändler oder online aussuchen.

 

Im April 2021 beantragte die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen die Umsetzung des Leasingrad-Modells für Schweinfurt, dem sich auf eigenen Wunsch im Sommer 2021 die städtischen Tochtergesellschaften, SWG GmbH und Leopoldina Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH, angeschlossen haben.

 

Aufgrund dieses Volumens war nun eine europaweite Ausschreibung notwendig. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens und der Wertung der Angebote konnte sich im Rahmen dieses öffentlichen Ausschreibungsverfahrens Deutsche Dienstrad, als Innovations- und Technologieführer mit zentralem Sitz in Schweinfurt, für die Partnerschaft mit der Stadt Schweinfurt durchsetzen.

 

Am 14.12.2021 konnte die notwendige Beschlussfassung im Haupt- und Finanzausschuss erfolgen. Seit 28.02.2022 ist das Leasing-Portal für alle berechtigten Beschäftigten freigeschaltet.

 

Alle öffentlichen Auftraggeber sind an das Vergaberecht und seine Vorschriften gebunden, weshalb dieser Auftrag auch im Rahmen des Vergabeverfahrens öffentlich ausgeschrieben wurde. Aufgrund des Auftragsvolumens war zudem eine komplexe EU-Ausschreibung erforderlich, welche mehrere Monate, manchmal sogar Jahre, dauern kann. Das Vergaberecht gibt für die Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten bestimmte Mindestfristen vor.

 

Die jetzige Umsetzung des Leasingrad-Modells war demnach schon seit Langem in Planung und steht daher in keinem direkten Zusammenhang mit den jüngsten Vorwürfen zur Personalpolitik der Stadt Schweinfurt.

 

„Ich bin stolz auf die Verwaltung und die schnelle Umsetzung als einer der Pioniere unter den bayerischen Kommunen. Wir haben die Herausforderungen auf Grund der unklaren Vorgaben erfolgreich gemeistert und hoffen nun auf möglichst viele Beschäftigte, die das Angebot im Sinne der eigenen Gesundheit und des Klimaschutzes annehmen“, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé.