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Dingolshäuser Gemeinderat informiert sich auf der Kläranlage in Gerolzhofen

Gerolzhofen - Dingolshausen: Die Gemeinde Dingolshausen und die Stadt Gerolzhofen arbeiten bei der Einleitung des Abwassers seit vielen Jahren zusammen: Das Abwasser aus Dingolshausen wird in die Kläranlage der Stadt Gerolzhofen eingeleitet.

In den vergangenen Jahren investierte die Stadt Gerolzhofen rund drei Millionen Euro in die Kläranlage. Weitere Millionen werden noch notwendig sein. Das nahmen Bürgermeisterin Nicole Weissenseel-Brendler und der Dingolshäuser Gemeinderat zum Anlass, sich die Kläranlage in Gerolzhofen anzuschauen und die bisherigen sowie die noch anstehenden Maßnahmen von erläutern zu lassen. Nach der Begrüßung durch Gerolzhofens Bürgermeister Thorsten Wozniak führten Stadtbaumeisterin Maria Hoffmann und Kläranlagenchef Marco Klebrig über das Gelände.

Die Kläranlage, in die Gerolzhofen, Rügshofen und Dingolshausen einleiten, ist auf 14.000 Einwohnerwerte ausgelegt. Aktuell wird geprüft, ob sich die Gemeinde Michelau an die Gerolzhöfer Kläranlage anzuschließen kann.

Zuletzt wurde u.a. die mechanische Reinigung des Schmutzwassers erneuert. Am neuen konzipierten Eingangsbereich ist eine Fäkalannahmestation entstanden: Hier können jetzt auch außerhalb der Öffnungszeiten Spezialfahrzeuge andocken, die zum Beispiel den abgepumpten Inhalt von Setzgruben und Hauskläranlagen anliefern. Bei der Annahmestation wird über Computerchips und Zugangs-Codes registriert, wer wann was und wieviel angeliefert hat.

Darüber hinaus besteht weiterer Investitionsbedarf. Die Belüftung in den Reaktoren ist am Ende der Nutzungsdauer angelangt. Die Erneuerung der Belüftung wird wohl über 1,3 Millionen Euro kosten. Auch am Faulturm gibt es Sanierungsbedarf: Gerechnet wird mit über 500.000 Euro. Die Kläranlage benötigt für den laufenden Reinigungsprozess täglich rund 20 Kubikmeter Frischwasser, das bisher der dortige Brunnen lieferte. Der Brunnen muss erneuert werden – dafür wird ebenfalls eine sechsstellige Summe notwendig sein.

 

Foto: by Thorsten Wozniak

Foto: by Thorsten Wozniak