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EU fördert Würzburger Universität erneut mit 1,65 Mio. Euro

_EU-Gelder für Bayern auch nach 2020 nötig

Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg erhält erneut Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds ESF. „Die Würzburger Universität und die hiesigen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) stärken gemeinsam die Region. Wenn EU-Fördergelder den Weg nach Franken finden, dann freut mich das besonders", so die fränkische Europaabgeordnete Kerstin Westphal (SPD). „Mit 1,65 Millionen Euro aus EU-Geldern ist das die höchste Fördersumme für ein bayerisches Hochschulprojekt mit kleinen und mittelständischen Unternehmen“, so Westphal.

 

Über den Europäischen Sozialfonds (ESF) werden Fördermittel für Bildungs-, Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen vergeben, um die Beschäftigungschancen der Menschen in Europa zu verbessern. Im Mittelpunkt der Initiative im Hochschulbereich steht eine bessere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft. Westphal: „Dieses Beispiel in Würzburg zeigt: Die EU-Fonds kommen sinnvollen, innovativen Projekten zugute, die die Region nach vorne bringen. Deswegen kämpfe ich in Brüssel und Straßburg dafür, dass dies auch nach 2020 so bleibt. Jenen Stimmen, die „reichen Regionen“ wie Bayern die Förderung streichen wollen, trete ich daher entschieden entgegen.“

 

Konkret geht es nach einer Meldung aus dem bayerischen Kultusministerium um ein Würzburger Hochschulprojekt, bei dem regionale Betriebe die Chancen der Digitalisierung besser nutzen können. „Das spart Unternehmen bares Geld, wenn sie mit Hilfe der Digitaltechnik Arbeitsprozesse optimieren können“, so Westphal. Oft fehlten besonders in kleineren Betrieben die Ressourcen oder das Know How, um optimal von neuen Digitaltechnologien zu profitieren. „Darum fördert die EU mit dem ESF den Wissenstransfer zwischen Universitäten und kleinen und mittelständischen Unternehmen. Hier entstehen die meisten Arbeitsplätze, und hier entstehen auch die meisten Innovationen“, weiß Westphal. „Darum sind die EU-Fördergelder hier besonders gut investiert.“

Foto: EU, EP