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Folien und Kunststoffe werden gesammelt

Annahme nur noch am Kompostwerk

Am 11. und 12. Mai sammelt der Landkreis wieder Kunststofffolien und -hohlkörper. In diesem Jahr sind dabei einige Änderungen zu beachten. Die Sammelaktion richtet sich in erster Linie an landwirtschaftliche Betriebe und Gärtnereien.

 

Zentrale Annahmestelle Kompostwerk Klosterforst

Ab 2018 stehen beim Sammelkonzept einige wesentliche Änderungen an. So entfallen die Sammelstandorte in den Gemeinden.

 

Stattdessen wird am Kompostwerk Klosterforst eine zentrale Annahmestelle eingerichtet, wo am 11. und 12. Mai 2018, jeweils von 7 bis 11 Uhr die Kunststofffolien und -kanister angenommen werden. Zum Kompostwerk kommt man über die Verbindungsstraße zwischen Großlangheim und Hörblach.

 

Folien: Der erste Kubikmeter ist frei

Eine weitere Änderung kommt bei der Abgabe von Folien zum Tragen. Hier ist künftig nur noch der erste Kubikmeter (entsprechend 250 Kilogramm) kostenfrei. Für größere Mengen wird – nach Abzug der Freimenge – eine Gebühr von 92,60 Euro pro Gewichtstonne erhoben. Die Folien werden bei Anlieferung verwogen. Die Gebühr kann sofort gezahlt werden; alternativ ist eine Überweisung möglich.

 

Es besteht die Möglichkeit, dass sich mehrere Anlieferer zusammenschließen und gemeinsam Folien und Hohlkörper anliefern. Für die gemeinsame Anlieferung von Folien ist eine Anlieferliste vollständig auszufüllen. Alle Anlieferer können so die Freimenge von 250 Kilogramm nutzen. Die Anlieferliste gibt es auch zum Herunterladen auf www.abfallwelt.de.

 

Ein Beispiel zum besseren Verständnis: Fünf Landwirte einer Ortschaft verladen Agrarfolie gemeinsam auf einen Anhänger. Ein Landwirt liefert die Folien an. Die Anliefermenge beträgt 2.250 kg. Bei Vorlage der Anlieferliste findet eine kostenfreie Menge von 1.250 kg (5 x 250 kg) Berücksichtigung. Für die übersteigende Menge in Höhe von 1.000 kg (2.250 kg - 1.250 kg) wird die Gebühr von 92,60 Euro pro Tonne erhoben. Die interne Aufteilung der Gebühren erfolgt zwischen den fünf Landwirten.

 

Kunststoffhohlkörper können weiterhin kostenfrei angeliefert werden.

 

Das wird angenommen

Bei der Kunststoffsammlung können sauber abgekehrte und ausgeschüttelte Folien aus Polyethylen und Polypropylen abgegeben werden. Dazu zählen beispielsweise Einschweiß- und Schrumpffolien, Silo- und Abdeckplanen, Einwickelfolien für Grünfutter (Stretchfolien) sowie Kunstdünger-, Torf- und Futtermittelsäcke in größeren Mengen. Kleine Mengen dieser Säcke können in den Gelben Sack gegeben werden. Angenommen werden außerdem saubere Hohlkörper aus Polyethylen und Polypropylen.

 

Sammlung im Herbst

Die Sammeltermine für den Herbst stehen auch schon fest und sind für den 26. und 27. November 2018 terminiert. Angeliefert werden kann dann wieder jeweils von 7 bis 11 Uhr.

 

Noch Fragen?

Weitere Informationen zur Kunststoffsammlung gibt es unter www.abfallwelt.de sowie in der abfallwelt-App. Darüber hinaus hilft auch der Abfallberater am Landratsamt Kitzingen weiter: Tel. (09321) 928–1234, Fax: (09321) 928–1299 oder per E-Mail unter: abfall@kitzingen.de.  

Am 11. und 12 Mai findet in diesem Jahr die erste Annahme von Folien und Kunststoffhohlkörpern statt. Neu ist, dass an den beiden Tagen nur noch am Kompostwerk im Klosterforst von je 7 bis 11 Uhr angeliefert werden kann. Fotos: Harald Heinritz _ abfallbild.de