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Forderungen des AWO-Landesverbands vor dem Schulstart zur Sicherheit in Kita & Co.

„Regelmäßige Reihen- oder auch Pool-Testungen für das Personal in Kitas, Nachmittagsbetreuungen und Schulen anbieten, um eine größere Sicherheit zu gewährleisten. Weiterentwicklung der Gurgel-Tests, um die Prozedur der Testung erträglicher zu machen.“ So lautet eine von fünf Forderungen, die der AWO-Landesverband Bayern vor Schulbeginn und somit vor Öffnung der einschlägigen Betreuungsangebote erhebt. Die Gesundheit des Personals sei letztendlich entscheidend für die Sicherheit von Kindern und ihre Familien sowie für die Aufrechterhaltung des Regelbetriebs in Kitas, Nachmittagsbetreuung & Co.

 

 

 

Forderungen des AWO-Landesverbands für einen sicheren Schulstart

Mit Ende der bayerischen Sommerferien startet in Bayerns Schulen, Nachmittagsbetreuungen und Kitas der Betrieb unter einem aktualisierten Rahmenhygieneplan und im Rahmen eines Stufenplans, der je nach lokalem bzw. regionalem Infektionsgeschehen ggf. verschiedene Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen mit sich bringt.

 

Damit die Kitas und Nachmittagsbetreuungen die Kinder gut empfangen und begleiten können, ist es von großer Wichtigkeit, dass das Kita-Personal in den Einrichtungen adäquate Schutz-und Arbeitsbedingungen vorfindet. Der Landesverband der AWOweist darauf hin:

  • Regelmäßige Reihen-oder auch Pool-Testungen für das Personal in Kitas, Nachmittagsbetreuungen und Schulenanbieten, um eine größere Sicherheit des Personals zu gewährleisten. Weiterentwicklung der Gurgel-Tests, um die Prozedur der Testung erträglicher zu machen.
  • Im Herbst sind im Kita Bereich Personalengpässe zu befürchten, da vermehrt Mitarbeitende mit erhöhtem Risiko und auch Personal mit starken Erkältungssymptomen ausfallen werden, und es aufgrund des Fachkräftemangels nicht einfach ist, Aushilfen und Vertretungen zu bekommen.Es besteht die Gefahr, dass das Betreuungsangebot nicht aufrechterhalten werden kann und Gruppen zeitweise schließen müssen.
  • In Corona-Zeiten tragen die Leitungen der Einrichtungen eine große Verantwortung und müssen viele zusätzlich Aufgaben bewältigen (Erarbeitung und Umsetzung der Hygienepläne und Maßnahmen vor Ort, Einsatz des Personals unter besonderen Bedingungen, Kommunikation mit den Eltern, Begleitung der Teams in ihren Ängsten und Bedürfnissen). Eine Entlastung der Leitungen, beispielsweise durch die Erhöhung des Leitungs-und Verwaltungsbonus aus den Mitteln des Gute-Kita-Gesetzes, wäreangebracht und sinnvoll.
  • Die Einrichtungen dürfen nicht alleine gelassen werden. Es bedarf einer kompetenten Begleitung durch die Gesundheitsämter vor Ort.
  • Kitas, Nachmittagsangebote und andere Träger der Kinder-und Jugendhilfe sollten eine Refinanzierung ihrer Ausgaben im Rahmen der Hygiene-und Schutzmaßnahmen erhalten.